Das Expeditionsschiff m/v Hondius befindet sich derzeit auf dem Weg von Kap Verde zu den Kanarischen Inseln. Wie Oceanwide Expeditions berichtet, sind aktuell keine weiteren symptomatischen Personen auf dem Schiff. Die Behörden stehen in engem Kontakt mit der Reederei, um die weitere Vorgehensweise bei Ankunft auf Teneriffa abzustimmen.
Das zweite der für medizinische Zwecke umgerüsteten Flugzeuge, das eine der drei eskortierten Personen befördert, ist mittlerweile ebenfalls in den Niederlanden gelandet. Spezialisierte medizinische Teams und Screening-Teams haben die Person an Bord in Empfang genommen.
Der erste bestätigte Fall des Hantavirus wurde am 4. Mai 2026 gemeldet. Bereits am 1. April 2026 waren 114 Passagiere in Ushuaia, Argentinien, an Bord gegangen. Auf St. Helena verließen dann 30 Gäste – und nicht wie bisher angenommen 23 – das Schiff. Darunter war auch der Leichnam eines am 11. April verstorbenen Passagiers.
Die Reederei hat sämtliche betroffenen Gäste kontaktiert und arbeitet daran, die Daten aller Passagiere und Crewmitglieder seit 20. März 2026 zu erfassen. Die Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Behörden läuft weiterhin eng.
Von den insgesamt 30 Passagieren, die auf St. Helena von Bord gingen, stammten die meisten aus Großbritannien. Insgesamt sieben Gäste kamen aus dem Vereinigten Königreich, sechs aus den USA. Drei Passagiere hatten die niederländische Staatsbürgerschaft.
Je zwei Gäste kamen aus Kanada, der Schweiz und der Türkei. Je ein Passagier stammte aus Deutschland, Dänemark, Neuseeland, Singapur und Schweden. Bei zwei Personen war die Nationalität nicht bekannt.