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Megastau vor Kroatien: "Kam in 5 Stunden nur 4 km weit"

Wer nach Kroatien – oder von dort weg – will, steht aktuell in einem extremen Stau. Selbst in der Nacht gibt es unfassbar lange Wartezeiten.

Rene Findenig
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Die einen wollen hin, die anderen wieder weg: Kroatien-Reisende werden von extremen Staus geplagt.
Die einen wollen hin, die anderen wieder weg: Kroatien-Reisende werden von extremen Staus geplagt.
DENIS LOVROVIC / AFP / picturedesk.com

Auch am Sonntag zieht es Tausende Autofahrer auch aus Österreich in den Urlaub nach Kroatien. Gleichzeitig reisen viele Touristen wieder ab – und in beide Richtungen werden extreme Staus, Verzögerungen und Wartezeiten gemeldet. Damit setzt sich die Stauserie fort, die am Donnerstag begonnen hatte. Damals hatten viele Autofahrer versucht, bereits in der Nacht loszufahren. Das Ergebnis: Sie saßen in Slowenien vor dem Grenzübergang nach Kroatien fest, viele mussten im Auto übernachten.

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    Auf dem Weg nach Kroatien kam es am Sonntag zu längeren Wartezeiten.
    Auf dem Weg nach Kroatien kam es am Sonntag zu längeren Wartezeiten.
    Leserreporter

    Stundenlange Wartezeiten

    Samstagfrüh meldete der ÖAMTC dann auf der rund 340 Kilometer langen Strecke von München bis zur slowenischen Grenze am Karawankentunnel (Kärnten) insgesamt rund 60 Kilometer Stau. Reisende müssen auf dieser Route besonders viel Geduld mitbringen. Wartezeiten von vier Stunden und mehr waren keine Seltenheit. Am Sonntag zeigte sich dieses Bild bereits in den frühen Morgenstunden und am Vormittag: In beide Richtungen – nach Kroatien und zurück nach Österreich – ging kaum mehr etwas.

    "Kam nur vier Kilometer weit"

    Wie ein "Heute"-Leser berichtet, fuhr er aus Kroatien extra in der Nacht kurz vor Mitternacht los, in der Hoffnung ohne Stau zurück nach Wien zu kommen: "Ich kam in fünf Stunden nur vier Kilometer weit". Sonntagfrüh dann das gleiche Bild wiederum Richtung Kroatien: Ein "Heute"-Video zeigt, wie sich kilometerweit Autos an Autos drücken, die bei der Reise nach Kroatien vor der Grenze festsitzen. Schon vor Tagen hatten die Autofahrerklubs gewarnt, dass dieses Wochenende das vermutlich stärkste des Sommers 2021 werden würde.