Der Exklusiv-Bericht in Heute war Gesprächsthema im ganzen Land - und für Elisa H. (29) eine Befreiung. Denn seit dem Outing der AUA-Stewardess, die früher ein Mann war, gibt es kein Getuschel auf Airports und keine Probleme mehr an Bord. "Ich lebe viel unbekümmerter", lacht die Frau, die bis Mai 2010 als Bernhard abhob.
, gibt es kein Getuschel auf Airports und keine Probleme mehr an Bord. "Ich lebe viel unbekümmerter", lacht die Frau, die bis Mai 2010 als Bernhard abhob.
Der Wunsch nach einem normalen Leben blieb für Bernhard unerfüllt. Als Elisa ist dieser große Traum in Erfüllung gegangen. "Es ist alles so viel einfacher", erzählt die Stewardess erleichtert. "Ich muss nicht mehr nachdenken, wo ich problemlos hingehen kann!" Getuschel und Stänkereien gehören ebenso der Vergangenheit an wie Schwierigkeiten bei der Passkontrolle im Ausland.
"In arabischen Ländern gibt es unterschiedliche Kontrollen für Männer und Frauen. Meine offensichtliche Weiblichkeit hat bei den Beamten früher regelmäßig für Misstrauen gesorgt", erzählt die Wienerin. Jetzt wird die Flugbegleiterin eindeutig als Frau wahrgenommen. "Ein Gefühl, an das ich mich erst gewöhnen musste", gesteht Elisa. "Früher wurde ich immer nur angestarrt, ich hatte Angst vor Blicken. Mittlerweile kann ich sie genießen, denn sie kommen nur mehr von Männern, die mich attraktiv finden", schmunzelt die gebürtige Mühlviertlerin stolz.
"Ich habe jahrelang gelitten, aber jetzt werde ich von meiner Umwelt und vom Staat als vollwertige Frau wahrgenommen. Das tut gut und macht das Leben so richtig schön", strahlt sie. Ähnlich sieht das Arbeitgeber "Austrian" auf Heute-Anfrage: "Vielfalt ist bei uns so selbstverständlich, dass sie nicht einmal Diskussionsthema ist. Uns ist es sehr wichtig, dass alle Mitarbeiter fair und gleich behandelt werden!"