Top
Lewis Hamilton
Nach den Trainings glaubten alle noch an einen Alleingang von Vettel. Und auch nach dem Start sah es danach aus. Doch Hamilton kämpfte sich mit dem Messer zwischen den Szenen zuerst an Webber vorbei. Was dann folgte war Racing zum Zungeschnalzen. Nach einem beinharten Duell über etwa 30 Runden quetschte er sich schlussendlich an Vettel vorbei zum Sieg.
Sebastian Vettel
Nach der Dominanz in den Trainings und im Qualifying war der RB8 im Rennen gegen den starken McLaren nicht gewachsen. Vettel fuhr einen sicheren zweiten Platz ins Ziel und baute den WM-Vorsprung weiter aus. Noch dazu fixierte er den Konstrukteurstitel von Red Bull.
Circuit of the Americas
Eine spektakuläre Strecke ganz nach dem Geschmack der Rennfahrer. Diese lobten das Layout und den Veranstalter in höchsten Tönen. Wie sehr die US-Fans die Formel 1 vermisst haben, zeigten die vollen Tribünen. Endlich hat die Königsklasse ein Zuhause am wichtigen US-Markt gefunden.
Flop
Ferrari-Stallregie
Ferrari-Teamchef Domenicalli gab am Ende sogar zu, dass man bei Massa absichtlich das Getriebe wechselte, um Alonso einen besseren Startplatz zu verschaffen. Dies ist zwar erlaubt, aber aus sportlicher Sicht wieder einmal eine unpopuläre Entscheidung der Italiener.
Mercedes GP
Zwar erreichte Schumacher überraschend Startplatz fünf. Im Rennen wurde der siebenfache Weltmeister aber nach hinten durchgereicht. Mit einer Runde Rückstand sah er als 16. die Zielflagge. Teamkollege Rosberg scheiterte bereits im Q2 und kam im Rennen nicht über Platz 13 hinaus. Die Silberpfeile sind nur noch eine Lachnummer.
Sauber F1
Nach wie vor kann das Schweizer Team die Schwäche von Mercedes nicht ausnützen. Auch in Austin blieben Perez und Kobayashi ohne Punkte. Dass man die Silberpfeile jetzt noch im letzten Rennen in der Konstrukteurs-WM überholt, wäre noch eine Riesenüberraschung.