Bei hochsommerlichen Temperaturen in der Raiffeisen Arena war Samuel Adeniran der Matchwinner für die Stahlstädter, schnürte im Bundesliga-Auftaktspiel gegen vor allem in Halbzeit eins völlig überforderte Grazer den Doppelpack (20., 29./Elfer). Christoph Lang legte dann den 3:0-Endstand nach.
Für den LASK und Coach Didi Kühbauer bedeutet der Sieg einen Einstand nach Maß, während dem GAK früh die Grenzen aufgezeigt wurden. In der zweiten Runde geht es für die Linzer nun gegen die Wiener Austria, während die Steirer gegen Aufsteiger Austria Lustenau ran müssen.
Coach Didi Kühbauer bot im Backofen von Linz bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke mit Robert Ljubicic in der Mittelfeld-Zentrale nur einen Neuzugang auf, vertraute vorne auf Christoph Lang, der den so schwer verletzten Neuzugang Ramiz Harakate, in der letzten Saison noch für die Grazer aktiv, ersetzte. Beim GAK standen gleich vier Neue in der ersten Elf: Allen voran Ex-LASK-Kicker Peter Michorl, der nach zweieinhalb Jahren nach Österreich zurückgekehrte. Ebenso von Beginn an: Liam Hermesh neben Michorl im zentralen Mittelfeld, sowie Michael Gragger als rechter Schienenspieler und Cican Stankovic, die neue Nummer eins der Steirer.
Der hatte aber bereits in der 20. Minute erstmals hinter sich greifen müssen, nachdem Adeniran auf 1:0 gestellt hatte, eine Hereingabe von Kasper Jörgensen nützte – 1:0. Es war das Resultat einer echten Drangperiode der Linzer, die durch Lang in der 15. Minute bereits die Stange getroffen, ein klares Chancen-Plus verzeichnet hatten.
Adeniran selbst legte in der 29. Minute dann per Elfmeter das 2:0 nach. Zuvor hatte GAK-Abwehrspieler Donovan Pines den flinken LASK-Offensivmann Krystof Danek umgerissen. Die Gäste aus Graz blieben ohne ernstzunehmende Torchance.
Meister LASK wiederum machte nach der Pause offensiv weiter. Danek per Volley (47.) und Lang (51.) verzogen. Wechsel nach gut einer Stunde – die starken Danek, Adeniran und Ljubicic gingen vom Feld – ließen zunächst den Faden der Stahlstädter reißen. So kam Alexander Hofleitner in der 75. Minute zum Kopfball, brachte Lukas Jungwirtz im Tor der Oberösterreicher aber nicht in Bedrängnis. Die Antwort der Linzer folgte kurz danach: Lang legte nach einem haarsträubenden Ballverlust der Grazer das 3:0 nach (79.). Den Ehrentreffer hatte dann Graz-Neuzugang Anthony Smits auf dem Kopf, vergab aber (90.).