Sport

Melzer: Trotz Sieg kein Mega-Duell mit Federer

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:02

Jürgen Melzer hat am Mittwoch die dritte Runde des mit 26,35 Millionen Euro dotierten Tennis-Grand-Slam-Turniers in Wimbledon erreicht, ein Riesen-Match gegen Superstar Roger Federer aber verpasst. Denn der Schweizer Turnier-Favorit scheiterte sensationell an der Nummer 116 der Welt.

aber verpasst. Denn der Schweizer Turnier-Favorit scheiterte sensationell an der Nummer 116 der Welt.

Der Niederösterreicher Melzer setzte sich trotz seiner Leistenverletzung in einem lange ausgeglichenen Match gegen den Deutschen Julian Reister nach 2:46 Stunden mit 3:6,7:6(2),7:6(5),6:3 durch. Alles sah nach seinem Sieg eigentlich so aus, dass Melzer, der bereits rund 74.000 Euro Preisgeld sicher hat, sein nächstes Match gegen Tennis-Größe Roger Federer bestreiten wird. Doch dann kam alles anders.

Nach dem bereits bereits früh ausgeschieden.

Der als Nummer drei gesetzte Schweizer, der das Rasen-Grand-Slam-Turnier in London bereits sieben Mal gewonnen hat, unterlag in Runde zwei unerwartet mit 7:6(5),6:7(5),5:7,6:7(5) gegen den Ukrainer Sergij Stachowski. Der Ukrainer, nur die Nummer 116 der Welt, ist damit am Freitag Drittrundengegner von Jürgen Melzer.

"Enttäuschend und frustrierend"

So früh wie diesmal in Wimbledon war Federer bei einem Grand-Slam-Turnier letztmals vor zehn Jahren bei den French Open ausgeschieden. Die weiteren Negativ-Fakten lauten: Es war des Schweizers frühestes Wimbledon-Aus seit 2002, seine erste Niederlage gegen einen Spieler außerhalb der Top 100 seit 2005 in Monte Carlo gegen Richard Gasquet und die früheste Pleite für einen amtierenden Wimbledon-Sieger seit 2002-Champion Lleyton Hewitt ein Jahr später gegen Ivo Karlovic in Runde eins verlor.

"Es ist enttäuschend und frustrierend, dass ich heute keine Mittel gefunden habe. Das tut sehr weh, hier zu verlieren", sagte Federer später und gestand ein: "Er war in den entscheidenden Punkten besser." Ob er auf dem Weg zum alleinigen achten Wimbledon-Titel womöglich eine letzte Chance verpasste habe, verneinte der 31-jährige Schweizer. "Ich werde weiter arbeiten und hoffentlich stärker zurückkommen. Ich habe noch Pläne, in den kommenden Jahren wiederzukommen."

"Federer wäre etwas Besonderes gewesen"

"Ein Match gegen Federer wäre natürlich etwas Besonderes gewesen", war Jürgen Melzer traurig. "Aber Stachowski nehme ich natürlich auch. Nach so einem Sieg gegen Federer ist es im Match danach immer schwieriger nach dem Hoch, zudem dann auf einem kleineren Platz. Ich bin ready."

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