Toto Wolff spuckt große Töne! Der 41-jährige Mercedes- Motorsportchef ist überzeugt davon, die "Alleinherrschaft" von Formel-1-Serienweltmeister Sebastian Vettel (D) zu durchbrechen. "In drei Jahren will ich den Titel schon in der Tasche haben", kündigt er an.
Toto Wolff spuckt große Töne! Der 41-jährige Mercedes- Motorsportchef ist überzeugt davon, die "Alleinherrschaft" von Formel-1-Serienweltmeister Sebastian Vettel zu durchbrechen. "In drei Jahren will ich den Titel schon in der Tasche haben", kündigt er an. Grund für seinen Optimismus: Die Fahrerpaarung Lewis Hamilton und Nico Rosberg.
Vettel und Red Bull steuern wohl, außer es passiert noch ein großes Wunder, dem vierten WM-Double in Folge entgegen. Sechs Rennen vor dem Saisonende beträgt der Vorsprung des Deutschen auf seinen ersten Verfolger Fernando Alonso schon 60 Punkte. Wenn er die nächsten drei Grand Prix auch noch gewinnt, ist er bereits vorzeitig Weltmeister.
Kampfansage an Ferrari
Ferrari zog bereits die Reißleine und stellte die Entwicklung am aktuellen Fahrzeug ein. "Es ist jetzt klar, dass wir 99 Prozent unserer Energien auf das 2014er-Projekt konzentrieren werden, denn das ist genauso kompliziert wie auch wichtig", so Teamchef Stefano Domenicalli. Immerhin stehen umfangreiche Regeländerungen bevor. Und Red Bull zeigte vor: Entwickelt man am Anfang einer neuen Regelepoche ein schnelles Auto, kann man davon lange zehren.
Mercedes sieht die Ferrari-Aufgabe als Motivation für die restliche Saison. Wolff will nun zumindest Platz zwei in der Konstrukteurs-WM erreichen - derzeit liegen die Silberpfeile sieben Punkte hinter den Roten aus Maranello. "Ich bin natürlich voreingenommen, aber wenn wir die reine Leistung des Autos bedenken, würde ich sagen, wir sind derzeit die Nummer zwei", meinte der Wiener. Im Gegensatz zur Scuderia will Mercedes seinen Boliden noch weiterentwickeln, auch wenn Wolff zugibt, dass zum Saisonende hin keine großen Sprünge mehr zu erwarten sind.
Wolff: Bessere Fahrerpaarung
Auch für 2014 hat Wolff noch ein paar an Ferrari adressierte Giftpfeile im Köcher. Der 41-Jährige findet, dass seine Fahrerpaarung jener der Roten mit Alonso und Neuzugang Kimi Räikkönen überlegen ist. "Weil sich unsere beiden Fahrer so lange kennen, dass sie trotz ihrer vielen Unterschiede fair miteinander umgehen - mit all dem Wettbewerb, der dazugehört", so Wolff.
Hamilton und Rosberg fuhren bereits als Jugendliche gegeneinander Kart und kreuzten auch später immer wieder die Karrierewege. Ein Vorteil gegenüber Ferrari. "Ich glaube nicht, dass es so harmonisch ablaufen kann wie bei uns", sagt Wolff.