Mercedes fährt für Lauda mit rotem Heiligenschein

Ein Bild mit richtig viel Symbolkraft. Die "Silberpfeile" von Mercedes erhalten zu Ehren von Niki Lauda einen roten Heiligenschein.
Die Formel-1-Welt trägt beim Glitzer-Grand-Prix von Monaco Trauer. Die meisten Teams gedenken mit speziellen Widmungen dem erst am Montag 70-jährig verstorbenen Niki Lauda.

Allen voran Mercedes. Bis zuletzt war der dreifache Formel-1-Champion als Aufsichtsratsvorsitzender des Weltmeister-Teams tätig, lenkte mit Toto Wolff die Geschicke der Silberpfeile.

Wolff "wie ein Zombie"



CommentCreated with Sketch.4 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Deshalb ist besonders Wolff am Boden zerstört: "Ich fühle mich wie ein Zombie. Er ist die größte Ikone, die wir je hatten." Der Teamchef verliert mit Lauda nicht nur ein wichtiges Teammitglied, sonder auch einen guten Freund.

Roter Heiligenschein



Deshalb huldigt Mercedes Lauda auch ganz besonders. Alle Teammitglieder tragen einen Trauerflor. Auf den Autos ist der Schriftzug "Danke Niki" und seine Unterschrift zu sehen. Diese soll für immer auf den Boliden bleiben.

Und um an Laudas Markenzeichen, die rote Kappe, zu erinnern, bekommen die Silberpfeile einen roten Heiligenschein, wird das Halo-System (auf deutsch Heiligenschein-System) in rot eingefärbt. Schon zuvor war ein silberner Mercedes-Stern auf der Motorabdeckung in Rot bemalt worden. Mit der neuen Lackierung wurden am freien Freitag bereits die Boxenstopps geübt.

(wem)

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