Rein rechnerisch, auch wenn Red Bull fast komplett versagen müsste, könnte Mercedes am Wochenende in Suzuka bereits vorzeitig den Gewinn der Konstrukteurs-WM fixieren. Die "Silberpfeile" sind bereit für die "intensivste Phase" der Formel-1-Saison 2014. "Die Motivation innerhalb der Mannschaft ist jetzt stärker als jemals zuvor in diesem Jahr", betonte Motorsportchef Toto Wolff.
Rein rechnerisch, auch wenn Red Bull fast komplett versagen müsste, könnte Mercedes am Wochenende in Suzuka bereits vorzeitig den Gewinn der Konstrukteurs-WM fixieren. Die "Silberpfeile" sind bereit für die "intensivste Phase" der Formel-1-Saison 2014. "Die Motivation innerhalb der Mannschaft ist jetzt stärker als jemals zuvor in diesem Jahr", betonte Motorsportchef Toto Wolff.
Fünf Rennen sind ausständig, Mercedes liegt bereits 174 Zähler voran. Bei einem weiteren Doppelsieg wäre den Silberpfeilen die WM-Krone nicht mehr zu nehmen, sofern die Bullen nicht mehr als zwei Punkte einfahren.
Die vier Jahre andauernde Dominanz von Red Bull ist ohnehin bereits Geschichte. Im Saisonfinish dürfte zusehends das Mercedes-Stallduell zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg um die Fahrer-WM in den Mittelpunkt rücken. Hamilton geht nach zwei Siegen in Serie und Rosbergs jüngsten mit drei Punkten Vorsprung auf seinen Widersacher ins 15. von 19 Rennen.
Zuverlässigkeit weiterhin Thema
"Für unser Team beginnt mit dem letzten Viertel die intensivste Phase der Saison", erklärte der Wiener Wolff. "Jeder von uns möchte die Saison 2014 stilgerecht beenden." Vor allem die Probleme mit der Zuverlässigkeit - zuletzt erwischte es Rosberg - bereiten den Verantwortlichen Kopfzerbrechen, auch wenn den Silberpfeilen die WM-Titel nur noch äußerst schwer zu entreißen scheinen.
"Die Zuverlässigkeit ist ein Gebiet, auf dem wir bereits in den vergangenen zwölf Monaten intensiv gearbeitet haben, und an dem wir künftig noch einmal doppelt so hart arbeiten werden", versprach der Technische Direktor Paddy Lowe. Im neuen Formel-1-Zeitalter der hoch komplizierten Antriebsstränge mit ihren Turbomotoren und der zusätzlichen Hybridpower soll nichts das Ansehen des deutschen Autobauers trüben.
APA/red