Statt Entschuldigung

Merz schickt krebskranken Frau eine Autogrammkarte

Bei einem Bürgerdialog wies Kanzler Merz eine krebskranke Frau zurecht. Statt sich zu entschuldigen, schickte er ihr eine Autogrammkarte.
Newsdesk Heute
11.06.2026, 20:45
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Bei einem Bürgerdialog in Salzwedel hatte Silvia Dronsch den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz nach dem staatlichen Engagement für Krebsvorsorge gefragt. Die schwer an Hautkrebs erkrankte Frau wurde dabei vom CDU-Politiker vor laufenden Kameras schroff zurechtgewiesen.

Der Auftritt sorgte für massive Kritik in Deutschland. Viele warfen Merz mangelndes Einfühlungsvermögen vor.

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Wie der Spiegel berichtet, hat Merz sich bisher nicht persönlich bei der Frau entschuldigt. Stattdessen erhielt Silvia Dronsch nun eine Autogrammkarte des Kanzlers, was die Empörung weiter anfachte.

Kritik an fehlendem Mitgefühl

Der Fall hat in Deutschland eine Debatte über den Umgang von Politikern mit Bürgern ausgelöst. Kritiker werfen dem Kanzler vor, bei dem Bürgerdialog unsensibel reagiert zu haben.

Eine direkte Entschuldigung von Merz blieb bisher aus. Die Autogrammkarte wird von vielen als unpassende Geste gewertet.

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