Vergewaltigungs-Sager in Song

Shirin David legt sich jetzt mit Merz und Gottschalk an

Shirin David rechnet in ihrem neuen Song mit prominenten Namen ab. Besonders ein politischer Seitenhieb sorgt dabei für Aufmerksamkeit.
Heute Entertainment
19.04.2026, 21:54
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Rapperin Shirin David sorgt mit ihrem neuen Track für Aufsehen: In "LDNB", einer Kollaboration mit AK Ausserkontrolle, teilt sie deutlich gegen politische und mediale Größen aus. Ohne den Namen direkt zu nennen, rappt sie in Richtung des deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz: "Dürfte ich eine Frage an unseren Kanzler stell‘n/ Wenn wir heiraten, darf ich Sie dann vergewalti—?"

Die provokante Line spielt offenbar auf eine umstrittene Abstimmung aus dem Jahr 1997 an. Damals hatte der Politiker gegen einen Gesetzentwurf gestimmt, der Vergewaltigung in der Ehe ausdrücklich unter Strafe stellen sollte – eine Entscheidung, die er Jahre später relativierte.

Fehde mit Gottschalk geht weiter

Auch Entertainer Thomas Gottschalk bekommt einmal mehr sein Fett weg. "Thomas hat endlich abgedankt bei 'Wetten, dass..?'/ Das sind zwei Gründe zu feiern, bald kommt Fero aus dem Knast", heißt es in dem Song.

Zwischen David und Gottschalk hatte es bereits 2023 vor laufenden Kameras geknistert, als er ihr Feminismus nicht zutraute. "Warum denn nicht?", konterte sie damals als Gast in seiner Sendung selbstbewusst. Seit ihrem Auftritt in der Show gilt zwischen den beiden ein öffentlicher Streit.

Abseits der Sticheleien arbeitet die Musikerin weiter an neuen Projekten: Nach Wochen im Studio in Thailand kündigte sie an: "Ich hab einiges zu erzählen." Parallel erschien zuletzt eine Dokumentation über ihr Leben beim Streamingdienst Netflix.

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