Messi und Hamilton jubeln über den "Sport-Oscar"

Überraschung bei den Laureus-Awards in Berlin! Zum ersten Mal wurden zwei Sportler mit dem "Oscar" der Athleten ausgezeichnet. Eine Sternstunde im Wiener Prater ging leer aus.

1.000 Journalisten auf der ganzen Welt entschieden darüber, wer mit dem begehrten Laureus-Award ausgezeichnet wird. Erstmals in der zwanzigjährigen Geschichte der Gala gab es die exakt gleiche Stimmenzahl für zwei Sportler.

Der Erste, der die Auszeichnung in Berlin erhielt, war der sechsfache Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton. "Eine große Ehre", meinte der Brite, der im Mercedes-Cockpit 2020 um seinen siebenten WM-Titel kämpft und damit die Rekordmarke von Ikone Michael Schumacher knacken kann.

Als zweiter Sportler wurde Barcelona-Ikone Lionel Messi geehrt. Damit wurde erstmals ein Fußballer zum Weltsportler des Jahres gekürt. Er war nicht persönlich bei der Feier anwesend und bedankte sich mit einem Video.

Leer ging dafür Eliud Kipchoge aus. Der Kenianer bewältigte als erster Athlet in Wien die Marathon-Distanz von 42,195 Kilometer in einer Zeit unter zwei Stunden. Doch damit konnte er offenbar nicht vollends überzeugen. Dennoch stand er auf der Bühne, er durfte den Preis für die Behinderten-Weltsportlerin Oksana Masters aus den USA übergeben – und tat das mit einem breiten Grinsen.

Die große Gewinnerin bei den Frauen war Turnerin Simone Biles, die damit ihren Titel erfolgreich verteidigte. Neben dem Gymnasik-Ausnahmetalent war auch US-Ski-Ass Mikaela Shiffrin nominiert, die nach dem überraschenden Tod ihres Vaters eine Weltcup-Pause einlegt.

Bei der Gala, die von Hollywood-Star Hugh Grant moderiert wurde, gab es auch ein Gedenken an die bei einem Hubschrauber-Absturz verunglückte NBA-Ikone Kobe Bryant. Sportler und Gäste drückten ihre Anteilnahme mit stehendem Applaus aus.

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