Krebs-Drama um Starkoch

"Metastasen im ganzen Körper" – so steht es um Lafer

Große Sorge um Johann Lafer: Sein Krebs ist offenbar unheilbar. Der Starkoch habe "Metastasen im ganzen Körper".
Newsdesk Heute
27.06.2026, 20:59
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Es war eine niederschmetternde Diagnose, die Johann Lafer vor zweieinhalb Jahren im Zuge einer Routineuntersuchung erhielt. Der steirische Starkoch war an Lymphdrüsenkrebs erkrankt. Nun sprach er in einem Interview mit "Merkur" offen über seine Krankheit.

Aufgeben ist für den 68-Jährigen keine Option. Der Krebs sei eine Aufgabe, der er sich stellen möchte – obwohl die Chemotherapie anstrengend sei. Auch seine große Leidenschaft, das Essen, falle dem Steirer inzwischen schwer. Er habe schon 25 Kilogramm verloren.

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"Wie Atombombe explodiert"

Anfangs habe es Lafer noch mit Alternativmedizin versucht, der Erfolg sei bei dieser Behandlung jedoch ausgeblieben. Er müsse nun mit dem Schicksal leben und wolle nichts erzwingen. "Der Weg ist das Ziel", so der 68-Jährige.

Dann ließ Lafer jedoch mit einer Aussage aufhorchen, die zeigt, wie schlimm es tatsächlich um ihn steht. Der Krebs sei "wie eine Atombombe explodiert". Lafer habe "Metastasen im ganzen Körper". Die Krankheit sei inzwischen unheilbar, man könne sie lediglich eindämmen.

Nichts mehr aufschieben

Unklar ist, wie viel Zeit dem Starkoch noch bleibt. Die Ärzte hätten ihm keine genaue Prognose gegeben. Daher wolle er auch nicht mehr aufschieben. Lafer möchte das Basislager des Mount Everest sehen, auch eine Almhütte möchte der 68-Jährige nochmal besuchen. Ob er diese Ziele erreichen wird, ist ungewiss.

Gerade in dieser Zeit würden ihm Familie, Freunde, Ärzte und auch Kollegen Kraft geben. Manche Leute hätten sich nach 30 Jahren wieder bei ihm gemeldet, was Lafer sehr berührt hatte. Erst am Donnerstag lud Lafer Freunde und Weggefährten ins El Gaucho am Münchner Viktualienmarkt ein. Zahlreiche Leute folgten der Einladung.

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