Meteorologen rechnen mit Regen am Rennsonntag

Nicht nur das neue Regelment könnte die alte Hackordnung durcheinanderwerfen. Wie UBIMET prognostiziert, soll es am Sonntag beim Saisonauftakt in Melbourne regnen. Der österreichische Wetterdienst ist der neue Partner der Formel 1.
Nicht nur könnte die alte Hackordnung durcheinanderwerfen. Wie UBIMET prognostiziert, soll es am Sonntag beim Saisonauftakt in Melbourne regnen. Der österreichische Wetterdienst ist der neue Partner der Formel 1.

Bisher war Metro France Wetterpartner der FIA in der Formel 1. Der erste Härtetest für den neuen Anbieter erfolgt in Australien. Am Rennsonntag soll es laut UBIMET-Prognose im Albert Park regnen - zumindest am Nachmittag. 

Der private Anbieter UBIMET hat sich mit dem Automobil-Weltverband (FIA) auf eine mehrjährige Partnerschaft geeinigt. Bereits für den Saisonstart am Wochenende in Melbourne stellt das Wiener Unternehmen die Prognosen. Detailgenaue Daten bilden die Basis für wichtige Strategieentscheidungen der Teams.

Einige Rennställe verwenden zusätzlich zu den von der FIA zur Verfügung gestellten Feeds auch eigene Wetterstationen in der Box. UBIMET geht mit seinen Daten aber in die Tiefe. Das Unternehmen, an dem auch Red Bull beteiligt ist, hat ab sofort bei jedem Grand Prix ein eigenes Team von Meteorologen und Technikern vor Ort.

Prognosen für einzelne Streckenabschnitte

Erstmals kann das Wetter dadurch in verschiedenen Abschnitten der Strecke getrennt voneinander vorausgesagt werden. Bisher mussten sich die Rennställe in diesem Bereich auch auf das Feedback ihrer Fahrer verlassen. War es in einem Streckensektor noch trocken, konnte es in einem anderen bereits regnen.

"Mittels unserer Daten und Informationen treffen die Teams Entscheidungen, die Sieg oder Niederlage bedeuten", erklärte UBIMET-Geschäftsführer Michael Fassnauer. Es gehe aber auch um die Sicherheit der Fahrer. Die Daten können die Rennleitung und die Teamverantwortlichen direkt am Kommandostand in Echtzeit abrufen.

APA
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