Für Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen wird es immer enger. Nach den jüngst veröffentlichten Epstein-Dokumenten muss die 52-Jährige nun die nächste Schlappe verkraften.
Der Verein Det Norske Jentekor (übersetzt: Der Norwegische Mädchenchor) empfiehlt seinen Mitgliedern, die royale Schirmherrschaft zu beenden. In einem Brief an die Mitglieder heißt es, dass "die Verbindungen der Kronprinzessin zu J. Epstein zu Unruhe in der Organisation geführt" hätten.
Wie bunte.de berichtet, war es besonders pikant: Mette-Marit wurde bis zum 12. März die Möglichkeit gegeben, persönlich Stellung zu beziehen. Es bestand der Wunsch, "dass die Kronprinzessin selbst Stellung bezieht". Doch das tat sie nicht.
Da die Kronprinzessin schwieg, schlug der Vorstand vor, die Zusammenarbeit zu beenden: "Die Unruhe hält an, und vor diesem Hintergrund empfiehlt der Vorstand, dass Det Norske Jentekor die königliche Schirmherrschaft beendet."
Besonders brisant: Einige E-Mails, die Epstein und Mette-Marit einst austauschten, wirkten "ungewohnt vertraut und innig". Das Königshaus verwies lediglich auf ein früheres Statement, in dem die Kronprinzessin beteuerte, die Verbindung zu Epstein würde "nicht den Menschen widerspiegeln, der ich sein möchte".
Es ist nicht das einzige Problem für das norwegische Königshaus. Seit Anfang Februar muss sich auch Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby vor einem Osloer Gericht verantworten. Dem 29-Jährigen werden unter anderem Vergewaltigung und Körperverletzung vorgeworfen.