Während die Waffen zwischen den USA und dem Iran aktuell schweigen, soll sich die Lage der amerikanischen Streitkräfte jedoch zuspitzen. Demnach soll vor allem auf den Kriegsschiffen schlechte Stimmung herrschen. Der Grund: Lieferschwierigkeiten im Nahen Osten.
Laut "USA Today" hätten einige Eltern Bilder von ihren Kindern im Iran-Krieg erhalten, die die Versorgungsengpässe zeigen würden. So sollen auch auf der "USS Tripoli" ungenießbare Mahlzeiten serviert werden.
Unter Berufung auf die Nachricht eines US-Soldaten an seine Mutter berichtet das US-Medium von "fast aufgebrauchten" Vorräten und einer Moral, die sich "auf einem absoluten Tiefpunkt" befinde. Von frischem Obst oder Gemüse sei keine Spur, auch Hygieneprodukte würden für die rund 3500 Matrosen und Marines an Bord knapp werden.
Nicht nur auf der "USS Tripoli" sei die Lage angespannt, auf der "USS Abraham Lincoln" stünden Soldaten vor den gleichen Problemen, heißt es in dem Bericht. Die Angehörigen versuchen, ihren Kindern im Kriegseinsatz zu helfen.
Dies werde jedoch dadurch erschwert, dass die Militär-Postleitzahlen im gesamten Nahen Osten seit April auf unbestimmte Zeit ausgesetzt wurden. Somit befänden sich Pakete mit hilfreichen Utensilien und Snacks in der Schwebe.
Wie lange die Soldaten noch auf die Verpflegung von zu Hause warten müssen, ist unklar. Der Postdienst könne erst wieder aufgenommen werden, wenn der Luftraum durch die zivilen Behörden sowie vom Gebietsbefehlshaber wieder geöffnet wird.