Wieder teurer

Miet-Schock! Im Schnitt 860 Euro für Mini-Wohnung

Wer eine gefragte Mietwohnung will, muss tiefer in die Tasche greifen. Gleichzeitig sinkt die Wohnfläche weiter.
Österreich Heute
14.07.2026, 18:37
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Die Suche nach einer leistbaren Mietwohnung wird für viele Österreicher immer schwieriger. Eine neue Analyse von ImmoScout24 zeigt, wie sich der Markt verändert.

Ausgewertet wurden jene zehn Prozent der Mietwohnungsinserate, die heuer die meisten Anfragen erhalten haben. Das Ergebnis: Die beliebtesten Mietwohnungen kosten österreichweit im Schnitt 859 Euro Bruttomiete pro Monat. Das sind 41 Euro mehr als im Vorjahr.

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Gleichzeitig müssen Wohnungssuchende mit weniger Platz auskommen. Während die meistgeklickten Wohnungen im Vorjahr noch durchschnittlich 60 Quadratmeter groß waren, sind es heuer nur noch 57 Quadratmeter. Die durchschnittliche Zimmeranzahl bleibt mit 2,3 Räumen unverändert.

"Die Daten zeigen, dass Wohnungssuchende ihre Erwartungen an die Realität des Marktes anpassen. Die begehrtesten Mietwohnungen werden kleiner, gleichzeitig steigt das akzeptierte Mietniveau. Wer heute eine leistbare Wohnung sucht, ist bereit, bei der Wohnfläche Kompromisse einzugehen – entscheidend bleibt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Preis und Größe", sagt Joseph Obiegbu, Geschäftsführer von ImmoScout24 in Österreich.

Im Westen wird es besonders teuer

Am tiefsten müssen Mieter in den westlichen Bundesländern in die Tasche greifen. In Vorarlberg kostet eine der meistgesuchten Mietwohnungen im Schnitt 1.096 Euro pro Monat. Dahinter folgen Tirol mit 1.082 Euro und Salzburg mit 1.046 Euro. Damit liegen die beliebtesten Mietwohnungen in allen drei Bundesländern bereits über der 1.000-Euro-Marke.

Durchschnittsewrte pro Bundesland
ImmoScout24 Datenanalyse, Juli 2026, Bruttomieten, Berechnungsmethode Mittelwert

Die kleinsten gefragten Wohnungen gibt es in Salzburg mit durchschnittlich 52 Quadratmetern und in Tirol mit 53 Quadratmetern. In Vorarlberg sind die Wohnungen trotz der höchsten Mieten mit durchschnittlich 60 Quadratmetern etwas größer.

Wien nähert sich der 1.000-Euro-Marke

Auch in Wien und Niederösterreich sind die Preise deutlich gestiegen. In der Bundeshauptstadt kletterte die durchschnittliche Miete der meistgesuchten Wohnungen von 877 auf 944 Euro. Die beliebtesten Wohnungen sind dort im Schnitt 56 Quadratmeter groß.

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In Niederösterreich stieg die Durchschnittsmiete von 805 auf 867 Euro. Dafür bieten die gefragtesten Wohnungen dort mit durchschnittlich 63 Quadratmetern vergleichsweise viel Platz.

Günstiger sind die beliebtesten Mietwohnungen in der Steiermark mit durchschnittlich 722 Euro, in Kärnten mit 768 Euro, in Oberösterreich mit 770 Euro und im Burgenland mit 788 Euro. Im Burgenland sind die gefragtesten Wohnungen mit durchschnittlich 67 Quadratmetern zudem am größten.

Zwischen der Steiermark als günstigstem und Vorarlberg als teuerstem Bundesland liegen bei den meistgesuchten Mietwohnungen damit durchschnittlich 374 Euro Miete pro Monat.

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