Mit der Eröffnungsvorlesung "Mikroben – klein, aber oho!" ist am Sonntag die 24. KinderuniWien gestartet. Bis 25. Juli besuchen rund 4.000 Kinder Vorlesungen und Workshops an sieben Universitäten und Hochschulen in Wien.
Gemeinsam mit rund 600 Wissenschaftern beschäftigen sie sich mit aktuellen Themen aus Forschung und Gesellschaft – von Medizin und Klimaforschung bis hin zu Technik, Demokratie und Wirtschaft.
Auf dem Programm stehen heuer rund 370 Lehrveranstaltungen. Die jungen Studierenden programmieren Roboter, setzen sich mit Künstlicher Intelligenz auseinander, entdecken die Welt der Mikroben oder erforschen Schwarze Löcher.
Außerdem lernen sie, warum Viren auch nützlich sein können, was Wölfe und Eulen mit dem Immunsystem gemeinsam haben oder beschäftigen sich altersgerecht mit Geschichte und Erinnerungskultur.
Die KinderuniWien findet heuer zum 24. Mal statt und wurde vom Kinder- und Jugendbüro der Universität Wien ins Leben gerufen, das heuer sein 20-jähriges Bestehen feiert. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden mit der KinderuniWien und weiteren Bildungsangeboten mehr als 200.000 Kinder und Jugendliche erreicht.
"Wer früh erlebt, wie spannend es ist, Fragen zu stellen, kritisch zu denken und Zusammenhänge zu verstehen, kann Ideen und Visionen entwickeln, die weit über den Hörsaal hinausreichen. Genau darin liegt die Zukunftskraft der Kinderuni", betont Karoline Iber, Geschäftsführerin des Kinder- und Jugendbüros der Universität Wien.
An der KinderuniWien beteiligen sich mittlerweile neben der Uni Wien auch die Technische Universität (TU), die Wirtschaftsuniversität (WU), die Veterinärmedizinische Universität (VetMed), die Universität für Bodenkultur (BOKU), die Medizinische Universität (MedUni), eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie zwei Forschungseinrichtungen.
"Es freut mich besonders, dass sich eine Initiative, die an der Universität Wien ihren Anfang genommen hat, zu einer einzigartigen universitätsübergreifenden Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Heute bündeln sieben Universitäten und Hochschulen ihre Stärken, um Kindern die Vielfalt der Wissenschaft näherzubringen", erklärt Uni-Wien-Rektor Sebastian Schütze.
Den Abschluss der KinderuniWien bildet am 25. Juli die traditionelle Sponsion im Großen Festsaal der Universität Wien. Dort erhalten die jungen Absolventen ihre Urkunden und feiern ihren erfolgreichen "Studienabschluss".