Die griechische Regierung plant Medienberichten zufolge, Polizisten zu vermieten. 30 Euro pro Stunde soll ein Uniformierter kosten, will man ein Auto dazu sind nochmals 40 Euro zu berappen.
Demonstranten haben Ihren Schrebergarten besetzt? Oma hat Ihnen einen Koffer voll Geld gelassen, den Sie sicher nachhause transportieren müssen? Setzen Sie auf professionelle Hilfe - und mieten Sie sich einen griechischen Polizisten!
Kein Spaß: Griechenland will seine Exekutivbeamten gegen Geld an Privatpersonen abgeben. 30 Euro in der Stunde kostet ein Polizist, 70, wenn er mit Dienstauto kommt.
Bringt der Ordnungshüter ein Boot oder gar einen Hubschrauber zum "Date", dann werden Stundensätze zwischen 200 und 1500 Euro fällig.
Die Polizei-Oberen stehen hinter der Aktion: "Die Einkünfte aus dieser Maßnahme gehen an den Staatshaushalt und werden genutzt, um in Zukunft zum Beispiel neue Ausrüstung für die Polizei zu beschaffen", zitiert EuroNews Thanasis Kokalakis, einen Sprecher der Polizei.
Einer der Hintergründe der Aktion: Reuters zufolge konnten Unternehmen und Privatpersonen Griechenlands Polizei bisher gratis als Schutz für den Transport von explosiven Stoffen, Kulturgütern und Ähnlichem anfordern. Das soll sich nun ändern.
Eine sinnvolle Maßnahme oder lächerlich, was sagen Sie?