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Milliardär verprügelt Kontrahent in TV-Debatte

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:49

In Talkshows kann es schon mal hart auf hart kommen, Prügel gibt es aber doch selten. In einer russischen TV-Debatte über die globale Finanzkrise argumentierte nun ausgerechnet ein milliardenschwerer Unternehmer mit Fäusten.

Alexander Lebedev, Eigentümer der britischen Zeitungen The Indendent und Evening Standard, zog während der hitzigen Debatte die Faust und schlug seinen "Kontrahenten" Sergej Polonsky einfach nieder. Unerwartet getroffen, taumelte der ebenfalls schwerreiche russische Immobilien-Tycoon samt Sessel über die Bühnenkante.

Ex-KGB-Agent Lebedev verteidigte sich später in seinem Blog, er wäre Polonsky nur zuvorgekommen: Dieser hätte sich während der ganzen Sendung äußerst aggressiv und drohend verhalten und gestanden, manchmal den Wunsch zu verspüren, ihm ins "Gesicht zu schlagen".

Lebedev sah daraufhin scheinbar keinen anderen Ausweg: "In einer kritischen Situation gibt es keine Alternative. Ich sehe keinen Grund, warum mich der erste Schlag treffen sollte. Deswegen habe ich ihn neutralisiert", so der Milliardär.

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