Opfer von ORF-Sparpaket

Millionenshow vor Aus! Assinger-Vertrag endet 2026

Der ORF steht vor massiven Kürzungen und ausgerechnet eine der beliebtesten Quizshows des Landes könnte bald Geschichte sein.
Heute Entertainment
01.06.2026, 21:03
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Die Millionenshow mit Armin Assinger (62) steht vor dem Aus. Hintergrund ist ein drohendes zusätzliches Sparpaket des ORF von 85 Millionen Euro jährlich ab 2027.

Wie berichtet, soll die Kultsendung auf den ersten Kürzungslisten des Senders stehen und könnte somit schon Ende des Jahres auslaufen, die Entscheidung soll aber möglichst lange hinausgezögert werden.

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Doch laut "Heute"-Infos läuft Assingers Vertrag zudem Ende des Jahres aus. Wird er nicht verlängert, wäre das de facto das Ende der Show.

"Die Millionenshow" gehört seit einem Vierteljahrhundert zum ORF-Programm und brachte es bereits auf mehr als 1.000 Ausgaben. Insgesamt schafften es bisher neun Kandidaten, alle Fragen richtig zu beantworten und den Hauptgewinn abzuräumen.

Als das Format im Jahr 2000 startete, stand noch Rainhard Fendrich (71) vor der Kamera. Unter dem Titel "Alles ist möglich – die 10-Millionen-Show" lockte damals ein Hauptgewinn von zehn Millionen Schilling (730.000 Euro).

Später übernahm Barbara Stöckl (63) die Moderation, ehe 2002 Armin Assinger das Ruder übernahm. Seitdem prägt der ehemalige Skirennläufer die Sendung wie kein anderer.

2027 könnte der Kärntner somit ein besonderes Jubiläum feiern. Dann würde er seit 25 Jahren durch die beliebte Quizshow führen. Ob es tatsächlich dazu kommt, ist allerdings offen. Zwar soll der ORF das Format grundsätzlich auch über 2026 hinaus fortsetzen wollen, konkrete Entscheidungen stehen jedoch noch aus.

Aus für weitere Quizshows

Fix beendet werden sollen die Vorabend-Quizformate "Q1 – eine Antwort ist falsch" mit Oliver Polzer und "Smart10 – Das Quiz mit den zehn Möglichkeiten" mit Caroline Athanasiadis. Von "Universum – Die Show" mit Mirjam Weichselbraun soll dem Vernehmen nach nur noch eine weitere Ausgabe produziert werden.

Film- und Serienproduktionen will man wegen ihrer Bedeutung vorerst möglichst schonen.

ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher warnte bereits: "Das Publikum wird es spüren." Die geplanten Kürzungen seien "in einer Dimension und Kurzfristigkeit, die an den Grundfesten rüttelt."

Der ORF wollte "Gerüchte über Einzelsendungen und etwaige Streichungslisten" gegenüber dem "Kurier" nicht kommentieren. In einer Stellungnahme heißt es: "Wie für alle Medienunternehmen in Österreich werden die kommenden Jahre auch für den ORF aus wirtschaftlicher Sicht äußerst herausfordernd."

{title && {title} } red, {title && {title} } 01.06.2026, 21:03
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