Der Frust über das geleakte Finale von "Germany's Next Topmodel" sitzt offenbar auch bei Heidi Klum tief. Auf Instagram hat die Modelchefin nun überraschend deutlich Stellung bezogen – und dabei eine klare Botschaft an die Verantwortlichen geschickt.
Auslöser war die Frage eines Fans, ob das Finale im kommenden Jahr wieder live stattfinden werde. Klums Antwort fiel unmissverständlich aus.
"Das mit dem Leak hat niemand extra gemacht! Fehler passieren. Aber Fakt ist, der Fehler hätte nicht passieren können, wenn es live gewesen wäre." Ein Satz, der es in sich hat.
Denn damit macht Heidi indirekt klar, dass die Entscheidung für ein aufgezeichnetes Finale überhaupt erst den Boden für die Panne bereitet hat. Die Gewinner Aurélie und Ibo waren bekanntlich bereits einen Tag vor der Ausstrahlung enthüllt worden, nachdem die Sieger-Ausgaben der "Harper's Bazaar" vorzeitig bei Abonnenten eingetroffen waren.
Fotos der Cover verbreiteten sich rasend schnell im Netz. Die Spannung war damit dahin, noch bevor die Show überhaupt begonnen hatte.
Während viele Fans den Leak als unglücklichen Einzelfall betrachteten, geht Heidi mit ihrer Aussage einen Schritt weiter. Sie verweist nicht auf die Zustellung der Magazine oder auf die Abonnenten, die die Cover veröffentlichten. Stattdessen nennt sie das eigentliche Problem: das nicht-live ausgestrahlte Finale.
Genau das hatten viele Zuschauer bereits unmittelbar nach der Show kritisiert. Zahlreiche Fans forderten die Rückkehr zum klassischen Live-Finale in Deutschland.
Heidi scheint diese Meinung zu teilen. Direkt nach ihrer Kritik am diesjährigen Ablauf legte sie nämlich nach: "Ich werde alles dafür tun, dass das Finale nächstes Jahr wieder live ist."
Offiziell nennt Klum keine Verantwortlichen. Dennoch dürfte ihre Aussage für Aufmerksamkeit sorgen. Schließlich war die Entscheidung für das vorab aufgezeichnete Finale eine der größten Änderungen in der Geschichte der Show.
Nach dem Leak-Fiasko scheint Heidi nun selbst die Konsequenzen daraus ziehen zu wollen. Ihr Fazit fällt jedenfalls eindeutig aus: Wäre das Finale live gewesen, hätte es keinen Leak gegeben.
Und genau deshalb soll sich das im kommenden Jahr offenbar wieder ändern.