In Nigeria haben bewaffnete Angreifer mindestens 38 Menschen getötet. Die Angreifer sind in der Nacht auf Freitag in das abgelegene Dorf Dutse Dan Ajiya im nordwestlichen Bundesstaat Zamfara eingedrungen, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte.
Mittlerweile ist es dort wieder ruhig. Der örtliche Abgeordnete Hamisu Faru sprach sogar von 50 Toten nach dem Überfall.
Dörfer im Nordwesten und im Zentrum von Nigeria werden seit Jahren immer wieder von kriminellen Banden überfallen. Die Behörden nennen diese Angreifer "Banditen". Sie stürmen die Dörfer, plündern die Häuser und stecken sie in Brand.
Bewohner werden entweder getötet oder verschleppt, um Lösegeld zu erpressen. Durch diese Angriffe hat es schon tausende Tote gegeben.
In der Region kommt es außerdem immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen sesshaften Bauern und Nomaden, die als Hirten leben.
Im Nordosten Nigerias sorgen zusätzlich die Islamisten-Miliz Boko Haram und die rivalisierende Dschihadistenmiliz Islamischer Staat in Westafrika (ISWAP) für Angst und Schrecken.