Behördenangaben zufolge mussten tausende weitere Menschen in Sicherheit gebracht werden. In Online-Netzwerken veröffentlichte Videos zeigten überflutete Dörfer und Schnellstraßen in der Republik Dagestan im Nordkaukasus. An den Straßenrändern waren von den Fluten fortgerissene Autos zu sehen.
In der Hauptstadt der Region, Machatschkala, stürzte ein mehrstöckiges Wohngebäude teilweise ein. "Die Wasserpegel stiegen nach starken Regenfällen und führten zu überfluteten Straßen und Wohngebieten", erklärte das russische Katastrophenschutzministerium.
Vier Menschen, drei von ihnen Kinder, starben, als zwei Fahrzeuge von den Wassermassen fortgerissen wurden, wie das russische Ermittlungskomitee mitteilte. Ein weiterer Mensch starb dem Katastrophenschutzministerium zufolge durch einen Erdrutsch.
Einige Wasserfiltrationsanlagen in der Region mussten wegen Stromausfällen den Betrieb stoppen, wie örtliche Behörden mitteilten. Dem Ministerium zufolge waren tausende Rettungskräfte weiter im Einsatz, da neue starke Regenfälle erwartet wurden.
In Dagestan hatte es bereits in der vergangenen Woche schwere Überschwemmungen gegeben, die zu Stromausfällen führten. Die örtlichen Behörden riefen daraufhin einen regionalen Notstand aus.