Mini-Cooper-Pilotin rast in Zuschauermenge

Bereits beim Auftakt der Rallye Dakar sind mehrere Schwerverletzte zu beklagen, drei Menschen schweben in Lebensgefahr. Die chinesische Pilotin Guo Meiling kam in ihrem Mini Cooper am Samstag in Arrecifes von der Strecke ab und raste in eine Zuschauermenge. 13 Menschen wurden vom Fahrzeug erfasst, Rennfahrerkollegen sind geschockt.

"Von einer Sekunde auf die andere wurde es von einer Party zur Hölle", so der argentinische Rennfahrer Agustín Canapino, der den Unfall beobachtet hatte. Meiling war dabei über einen Hügel gesprungen und verlor die Kontrolle über den Mini Cooper bei der Landung. "Sie ist in die Leute gerast. Ein Albtraum", so Canapino. Acht Erwachsene und fünf Minderjährige wurden vom Auto erfasst, drei Personen lebensgefährlich verletzt.

Der Prolog wurde von den Organisatoren abgebrochen, die Trucks starteten nicht mehr. Da waren die Motorräder bereits im Ziel. Der Salzburger Matthias Walkner beendete das erste Teilstück auf Rang 15, 17 Sekunden hinter Tagessieger Joan Bort Barreda (ESP).

Die Rallye Dakar ist für ihre Gefährlichkeit berüchtigt - seit der Premiere im Jahr 1978 starben 66 Menschen - darunter Fahrer, Zuschauer und Journalisten. Zur Nebensache geriet die Wertung: Bernhard Ten Brinke aus den Niederlanden fuhr Bestzeit vor dem Spanier Carlos Sainz und Xavier Pons.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen