Die beiden Mississippi-Alligatoren sind im Reptilienzoo Forchtenstein echte Publikumslieblinge und ziehen viele neugierige Besucher an. Das Weibchen Bonnie bringt stolze 100 Kilo auf die Waage, während das Manderl Clyde mit dem doppelten Gewicht daherkommt. Beide sind mittlerweile 25 Jahre alt und stammen von einem niederländischen Züchter.
"Bonnie" und "Clyde" sind seit ihrer Geburt an den Umgang mit Menschen gewöhnt und haben auch nichts gegen die frechen Schildkröten, mit denen sie ihr Gehege teilen.
„Alle Tiere im Reptilienzoo Forchtenstein kommen aus Zuchten und keines wurde jemals aus der freien Wildbahn entnommen.“Sabine WeilandReptilienzoo Forchtenstein
Mississippi-Alligatoren gehören zu den größten Süßwasseralligatoren überhaupt. Ein ausgewachsenes Männchen kann mehr als vier Meter lang werden. "Bonnie" und "Clyde" sind aber noch nicht ganz ausgewachsen. Gefüttert wird einmal pro Woche. Eigentlich fressen sie alles, sagt Sabine Weiland, aber im Zoo stehen Ratten, Hendln und Hasen am Speiseplan.
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Im Becken haben sie es mit konstant 23 Grad angenehm warm, auch im Außenbereich wird geheizt. Dabei würden "Bonnie" und "Clyde" sogar Temperaturen unter null aushalten. "Sie verfallen dann mehr oder weniger in eine Trägheit und bewegen sich dann ganz einfach nicht. Da wird alles heruntergefahren", erklärt die Reptilienexpertin. Kein Wunder, dass die beiden Alligatoren im Nu zum echten Magneten geworden sind und sowohl kleine als auch große Zoogäste begeistern.