Mit diesen Waffen verübte Wiener Attentäter Anschlag

Sechs Tage nach dem Terror-Anschlag in Wien veröffentlichte die Polizei nun Fotos jener Waffen, die der Attentäter bei seiner Tat verwendet hatte.

Am 2. November ereignete sich in Wien ein bewaffneter Anschlag, der als terroristischer Akt gewertet wird. Bei dem Vorfall wurden vier Personen getötet und 22 verletzt. "Es folgte einer der größten sicherheitspolizeilichen Einsätze der österreichischen Polizei seit ihrem Bestehen", so die Polizei.

Im Zuge der umfassenden Ermittlungen wurden auch die Waffen des Attentäters (20) mittels Fotodokumentation erfasst und anschließend sichergestellt. Sie werden derzeit kriminaltechnisch untersucht. Die Polizei hat diese Bilder nun sechs Tage nach dem Anschlag nun veröffentlicht.

Sturmgewehr, Pistole und Machete

Bei dem Sturmgewehr gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um eine "Zastava M70" handelt. Die Feuerwaffe wird in Serbien hergestellt und basiert auf der Technik des Kalaschnikow-Sturmgewehrs (AK-47 und AKM) und verschießt das Kaliber 7,62 × 39 mm. Außerdem wurden eine Pistole und eine Machete sichergestellt.

Die Ermittlungen bezüglich der sichergestellten Waffen, insbesondere deren Herkunft, laufen auf Hochtouren. Wie "Heute" berichtete, soll der 20-Jährige im Juli mit einem Bekannten in die Slowakei gereist sein, um sich Munition für sein AK47-Sturmgewehr ("Kalaschnikow") zu besorgen.

Neun Minuten nach ersten Schüssen getötet

Weil er die nötigen Dokumente aber nicht vorweisen konnte, bekam er die Waffe nicht. Dennoch konnte sich der Nordmazedonier dann eine AK47 beschaffen, wie genau, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Der 20-jährige Attentäter wurde neun Minuten nach den ersten Schüssen von Wega-Beamten erschossen.

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