Sport

Mit Offensivfußball auch zum Sieg über Nigeria

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:29

Bei der WM in Brasilien ist für das französische Nationalteam Offensive Trumpf. Im Achtelfinale gegen Nigeria soll nun der in der Gruppenphase gezeigte Angriffsfußball fortgesetzt werden. Das Konzept von Coach Didier Deschamps scheint bei den "Les Bleus" angekommen zu sein. Acht Tore in zwei Spielen, bei einem 0:0 im quasi bedeutungslosen letzten Gruppenspiel sprechen für sich.

-  soll nun der in der Gruppenphase gezeigte Angriffsfußball fortgesetzt werden. Das Konzept von Coach Didier Deschamps scheint bei den "Les Bleus" angekommen zu sein. Acht Tore in zwei Spielen, bei einem 0:0 im quasi bedeutungslosen letzten Gruppenspiel sprechen für sich. 

"Wir dürfen unser Spiel nicht ändern. Wir wollen weiter offensiv spielen. Es gibt keinen Grund, vorsichtiger zu agieren. Wir spielen immer auf Sieg", stellte Mittelfeldspieler Yohan Cabaye klar. Obwohl das Selbstvertrauen groß ist, sieht der PSG-Profi sein Team nicht als WM-Favorit: "Aus Selbstvertrauen darf nicht Arroganz werden, denn dann bekommt man große Probleme. Selbst mit unserer derzeitigen Mentalität, mit unserer Entschlossenheit und unseren Qualitäten sind wir nicht davon gefeit, gegen ein stärkeres Team zu verlieren. Ein Falscher Schritt und man ist zu Hause", so der 28-Jährige. 

Auch Innenverteidiger Laurent Koscielny drückt etwas die Euphorie: "Wir können hier weit kommen, aber zunächst müssen wir uns auf das Achtelfinale konzentrieren. Nigeria hat ein starkes, sehr schnelles Team", gibt sich der 28-Jährige vorsichtig. Gedanken an einen möglichen Viertelfinal-Schlager gegen Deutschland, das sind somit tabu. 

Der Kleinste ist größter Hoffnungsträger

Mit 1,66 Metern ist Mathieu Valbuena der kleinste Spieler in der WM-K.o.-Phase. Bei der "Equipe Tricolore" ist der Kleinste aber der größte Hoffnungsträger, gilt Valbuena doch als wichtigster Kreativspieler der Franzosen. Sein Fehlen  wirkte sich im tristen Spiel Frankreichs aus. "Valbuena ist unverzichtbar", war der Tenor der französichen Medien.

Nigeria braucht "besten Tag"

Nigeria steht zum dritten Mal nach 1994 und 1998 in der K. o.-Phase, will nun zum ersten Mal ins Viertelfinale einziehen. Wo noch weiter gearbeitet werden muss, ist den "Super Eagles" klar: "Wir müssen besser verteidigen als gegen Argentinien und vorne konsequent unsere Chancen nützen", so Ahmed Musa, der Doppeltorschütze gegen die "Albiceleste".Musa ist aber bewusst: "Wir müssen unseren besten Tag erwischen".

Die Vorbereitung auf das wichtigste Spiel des Jahres, das den erstmaligen Einzug in ein Viertelfinale bringen könnte, wird aber immer wieder gestört. Wie zuletzt auch bei Ghana und Kamerun setzen die Spieler mit Streiks ihre Forderungen nach Antrittsprämien durch. Erst nach einem Trainingsboykott und Verhandlungen mit der Verbandsführung wurde das Training wieder aufgenommen. Jeder Spieler soll nun 30.000 US-Dollar für den Einzug ins Achtelfinale erhalten.

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