Mo Farah läuft nach Sturz zu Gold über 10.000 Meter

Der britische Ausnahmeläufer Mohammed "Mo" Farah hat über die 10.000 Meter bei den Olympischen Spielen in Rio die Goldmedaille geholt. Auf der Zielgerade überholte der 33-Jährige, der während des Lauf zu Sturz kam, seinen vor ihm laufenden Konkurrenten aus Kenia. Keiner der Zuschauer hielt sich dabei noch auf den Sitzen.

Der britische Ausnahmeläufer Mohammed "Mo" Farah hat über die 10.000 Meter bei den Olympischen Spielen in Rio die Goldmedaille geholt. Auf der Zielgerade überholte der 33-Jährige, der während des Lauf zu Sturz kam, seinen vor ihm laufenden Konkurrenten aus Kenia. Keiner der Zuschauer hielt sich dabei noch auf den Sitzen.

Mo Farah hat seit 2010 keinen großen Bewerb über die 10.000 Meter mehr verloren. Dementsprechend groß waren die Erwartungshaltungen in den zierlichen Läufer vor dem Start. Die starke Konkurrenz wollte einen weiteren Triumph unbedingt verhindern.

In Runde 10 von insgesamt 22 lief der US-Amerikaner Galen Rupp vor die Füße Farahs. Der kam dabei zu Sturz. Doch er Athlet ließ sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen, stand sofort wieder auf und lief weiter.

Oh mein Gott, das war's!

"Als ich stürzte, dachte ich: 'Oh mein Gott, das war's.' Dann bin ich einfach aufgestanden und habe versucht, an die anderen heranzukommen und stark zu bleiben", sagte Farah nach dem Rennen. Sein Wille wurde belohnt. Er kämpfte sich an die Spitzengrupper heran. In der letzten Kurve setzte er zum Angriff auf den dann noch führenden Kenianer Paul Tanui an. Im Vollsprint brauste er seinem Konkurrenten davon und verteidigte seinen Titel von London 2012 erfolgreich.

Mo Farah fell and came and won. Well worth staying up.
— Hamid Ali (@HBM093)

Unmittelbar nach der Ziellinie brach der gebürtige Somalier, der mit acht Jahren nach England geflohen war, weinend zusammen.

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