Mordfall Gabby Petito – Daran starb ihr Freund Brian

Vor einem Monat wurde die Leiche von Brian Laundrie gefunden. Er stand unter Mordverdacht im Fall Gabby Petito. Jetzt liegt ein Autopsie-Bericht vor. 

Brian Laundrie, der Verlobte von Gabby Petito, hat sich selbst in den Kopf geschossen, wie eine Autopsie seiner Leiche zeigt. Steven Bertolino, der Anwalt der Familie, sagte, dass Chris und Roberta Laundrie informiert worden seien, dass die Todesursache eine Schusswunde am Kopf war.

Die Eltern betrauern den Verlust ihres Sohnes, hoffen aber, dass die neuen Erkenntnisse auch für die Familie von Gabby Petito als Abschluss dienen können, wie Bertolino sagt. Bei einer Autopsie der menschlichen Überreste von Laundrie, die vor einem Monat in einem Naturreservat in Florida gefunden worden waren, konnten die Forensiker zunächst keine eindeutige Todesursache definieren.

Motiv weiterhin unklar

Nebst den Überresten, unter denen sich auch ein Teil eines menschlichen Schädels befand, entdeckten die Ermittler im Naturschutzgebiet auch einen Rucksack und ein Notizbuch. Der Teil des Naturreservats, in dem die Überreste gefunden wurden, stand zuvor unter Wasser. Einen Tag nach der Entdeckung bestätigte das FBI, dass es sich bei der Person tatsächlich um Brian Laundrie handelt.

Gabby Petito und Brian Laundrie waren im Sommer zu einem Trip durch die USA aufgebrochen. Am 1. September kam der Freund laut Polizei allein zurück nach Hause nach Florida. Zehn Tage später meldeten Petitos Eltern ihre Tochter als vermisst. Warum die Reise des Paares, das auf Bildern glücklich wirkte, ein tödliches Ende nahm, ist offen.

Petito wurde erwürgt

Chris und Roberta Laundrie hatten das FBI darüber informiert, dass ihr Sohn am 13. September zu einer Wanderung durch den Myakkahatchee-Creek-Nationalpark aufgebrochen sei. Seither haben sie ihn nicht mehr gesehen. Wenige Tage später wurde Gabby Petito offiziell als vermisst erklärt. Das FBI entdeckte ihre Leiche auf einem abgelegenen Campingplatz in Wyoming am 19. September.

Die Überreste hatten sich drei bis vier Wochen im Freien befunden, bevor Einsatzkräfte sie nahe des Nationalparks Grand Teton entdeckt hätten, sagte Gerichtsmediziner Brent Blue nach Abschluss der Autopsie. Gabby Petito ist keines natürlichen Todes gestorben, sie wurde erwürgt.

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