"Nicht schuldig"

Mordfall um Rob Reiner – Sohn Nick beteuert Unschuld

Nach einem heftigen Streit soll Nick Reiner seine Eltern im Schlafzimmer erstochen haben. Er plädiert auf "nicht schuldig".
Heute Entertainment
24.02.2026, 08:44
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Der tragische Mordfall rund um Hollywood-Größe Rob Reiner (1947–2025) und seine Ehefrau Michele (1955–2025) hat eine neue Wendung genommen. Am Montag stand der 32-jährige Sohn des Paares, Nick Reiner, vor Gericht in Los Angeles. Dort plädierte er auf "nicht schuldig". Die Anklageerhebung fand vor dem Los Angeles County Superior Court statt.

Nick Reiner wirkte laut "NBC News" bei der Anhörung niedergeschlagen. Mit fast kahlrasiertem Kopf und in einem beigen Gefängnis-Overall saß er zusammengesunken in einem Glaskasten. Während der Verhandlung sprach er kaum. Nur als er zustimmte, vorerst auf ein beschleunigtes Verfahren zu verzichten, meldete er sich zu Wort. Die Richterin trug daraufhin beide Plädoyers auf "nicht schuldig" ins Protokoll ein.

So lief die Tatnacht ab

Die Staatsanwaltschaft lieferte neue Details zum Tathergang am 14. Dezember. Demnach wurden der berühmte Regisseur Rob Reiner und seine Ehefrau, Fotografin und Produzentin Michele Singer Reiner, in den frühen Morgenstunden in ihrem Schlafzimmer im Stadtteil Brentwood erstochen.

Gegen 15.40 Uhr am selben Tag wurden die Behörden von Sanitätern alarmiert, nachdem das Paar leblos aufgefunden wurde. Nick Reiner konnte nur wenige Stunden später, gegen 21.15 Uhr, im rund 25 Kilometer entfernten Exposition Park festgenommen werden. Überwachungsvideos zeigen, wie die Polizei ihn beim Überqueren einer Straße aufgriff und festnahm.

Wechsel beim Anwalt sorgt für Fragen

Nick Reiner ist wegen zweifachen Mordes ersten Grades angeklagt. Da zwei Menschen getötet wurden, kommt eine Verschärfung zum Tragen, die im Falle einer Verurteilung lebenslange Haft ohne Bewährung oder sogar die Todesstrafe bedeuten kann. Außerdem wird die Anklage durch den Einsatz eines Messers als "tödliche Waffe" zusätzlich erschwert.

Für Rätsel sorgt der Rückzug des bekannten Anwalts Alan Jackson, der Reiner ursprünglich vertreten hatte. Die Verteidigung liegt nun bei Pflichtverteidigerin Kimberly Greene, die bereits eine erste Vertagung erwirkte, um sich in die umfangreichen Akten einzuarbeiten.

Der nächste Gerichtstermin Ende April wird entscheidend. Dann dürfte im Mittelpunkt stehen, wie die Verteidigung die bei Nick Reiner diagnostizierte schizoaffektive Störung und seine Probleme mit der Medikation in Zusammenhang mit der Tatnacht bringt.

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