160 km Verfolgungsjagd

Mordversuch! Mann nach Wahnsinnsfahrt bald vor Gericht

Im Februar sorgte ein Deutscher auf Autobahnen für Angst und Chaos – ein Bauarbeiter konnte sich nur mit einem Sprung retten.
Niederösterreich Heute
13.06.2026, 06:00
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die Staatsanwaltschaft Wels (OÖ) hat jetzt Anklage wegen versuchten Mordes gegen einen 29-jährigen Deutschen erhoben.

Der Autobahn-Rowdy soll sich am 9. Februar eine 160 Kilometer (!) lange Verfolgungsjagd mit der Polizei zwischen Wels und Altlengbach (Bezirk St. Pölten-Land) geliefert haben. Angefangen hatte alles auf der Welser Autobahn (A25):

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wegen Bodenmarkierungsarbeiten war die Autobahn beim Terminal Wels gesperrt, ein Streifenwagen blockierte beide Fahrspuren. Der Lenker soll die Sperre ignoriert haben, rechts am Polizeiauto vorbei direkt in den Baustellenbereich gefahren sein.

Der 29-Jährige soll mit 150 km/h direkt auf einen Bauarbeiter zugerast sein. Der Mann konnte sich nur mit einem Sprung zur Seite retten, nur wegen des Folgehorntons der Polizei hatte er die Gefahr überhaupt erkannt. Die Verfolgungsjagd über die A1 endete erst in NÖ, dabei soll der 29-Jährige immer wieder versucht haben, Streifenwagen abzudrängen, soll auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben.

Verdächtiger sitzt in U-Haft

An den Einsatzfahrzeugen entstand ein Schaden von über 25.000 Euro. Der Deutsche sitzt in U-Haft. Der Mann ist wegen Mordversuchs am Bauarbeiter, dazu noch wegen versuchter schwerer Körperverletzung, schwere Nötigung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt angeklagt. Vor Gericht steht der Mann also bald, ein Termin steht aber noch nicht fest. Es gilt die Unschuldsvermutung.

{title && {title} } red, {title && {title} } 13.06.2026, 06:00
Jetzt E-Paper lesen