Mordversuch: Mann wollte Ex mit Zimtschnecke töten

Mit einer Zimtschnecke wollte ein Mann seine Ex-Frau "außer Gefecht zu setzen". Nun muss er sich wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten.

Im November 2020 hat ein 39-jähriger IT-Spezialist aus Erlangen (Deutschland) versucht, seine Ex-Partnerin mit einer mit Schlafmitteln versehenen Zimtschnecke "außer Gefecht zu setzen", um ungestört ein Wochenende mit seinem Sohn verbringen zu können.

Der Versuch ging allerdings nach hintern los, denn sowohl die Ex-Frau als auch deren Mutter erlitten durch den Verzehr der präparierten Zimtschecken eine Vergiftung und erhebliche gesundheitliche Probleme. Die Schwiegermutter des mutmaßlichen Täters musste sogar mehrere Tage lang künstlich beatmet werden. 

 Sie überlebte laut Angaben der Staatsanwaltschaft nur knapp.

Vor Gericht 

Nun muss sich der 39-Jährige vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Er wurde wegen zweifach versuchten Mordes angeklagt. Der Mann war im November knapp eine Woche nach der Tat festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Zu den Tatvorwürfen hat er sich nach Angaben eines Gerichtssprechers bisher nicht geäußert.

Für den Prozess wurden insgesamt acht Verhandlungstage anberaumt. Ein Urteil könnte somit am 29. Juli fallen.

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