Moscheen-Skandal: Harte Kritik an Rapids Ljubicic

Mit seinem Flaschen-Wurf auf eine Moschee sorgte Rapids Dejan Ljubicic auch im Ausland für Aufsehen. In der internationalen Presse gibt es harte Kritik.
Dejan Ljubicic im Kreuzfeuer der Kritik. Im Urlaub in Bosnien bewarf der Rapid-Kicker mit einem Freund um 5.25 Uhr in der Kleinstadt Kiseljak eine Moschee mit Flaschen. Der 20-Jährige entschuldigte sich später: "Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist." Die Rapid-Klubführung verurteile den Vorfall auf das Schärfste und kündigte eine harte Strafe an. Auch in der internationalen Presse gibt es Kritik.

Kritisches Medien-Echo



"Dieser Fußball-Profi schändete eine Moschee", schreibt die "Welt". "Ljubicic Eltern sind bosnische Kroaten, also römisch katholisch. Sie sind vor dem Krieg geflüchtet." In der "Bild" heißt es: "Bleibt abzuwarten, ob er in Zukunft sein Hirn einschalten wird." Der "Express"bewertet den Vorfall als "handfesten Skandal". Die türkische Online-Plattform "mynet" nennt den Vorfall ein "hässliches Zeichen." "Yeni Safak" meint: "Ein hässlicher Angriff eines österreichischen Fußballers."

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Ljubicic jedenfalls steht für seine Tat gerade. Er entschuldigte sich bei der Glaubensgemeinschaft für seine Tat. Der Mittelfeld-Spieler will den Schaden aus eigener Tasche bezahlen und kündigte darüber hinaus eine Geldspende für die Moschee an. (heute.at)

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