"MotoGP 21" lässt schon jetzt die Motoren glühen

Bevor im April "MotoGP 21" ins Rennen geht, durfte "Heute" bereits eine Vorschau-Testrunde drehen. Dabei gibt's viel Neues zu sehen, auch bei Stürzen.

"MotoGP 21" von Milestone geht am 22. April auf PS4, PS5, Xbox One, Xbox X|S, PC und Nintendo Switch an den Start. Doch das Warm Up läuft bereits: "Heute" durfte im Rahmen einer Preview-Version schon erste Runden über den Asphalt drehen. Große Neuerungen deuten sich dabei bei den Stürzen an. Fahrer sollen, nachdem sie in der Wiese oder im Kiesbett gelandet sind, nicht mehr automatisch auf die Strecke gesetzt werden. Stattdessen heißt es aufstehen, zum Bike rennen, es aufrichten und zurück ins Rennen fahren.

Außerdem sollen laut den Entwicklern die Hitzeentwicklungen an den Bremsen ausschlaggebender werden. Wer sie zu heiß oder zu kalt werden lässt, reitet leichter aus, wenn er knifflige Passagen spät anbremsen will. In der Vorschau war das leicht, aber nicht dramatisch zu erleben. Neu sind dafür nun auch personalisierte Strafen: Wer abkürzt, kann mit einer Long-Lap-Penalty bestraft werden – also einer weiteren zu fahrenden Strecke meist als Extrazone in einer Kurve.

Realistischere Fahrphysik kommt

Besitzer neuer Konsolen sollen zudem in den Genuss von dynamischer Auflösung bis zu 4K mit 60 Bildern pro Sekunde kommen, dazu wirbt mit ganz neuen Lichteffekten, schnelleren Ladezeiten und Online-Rennen mit bis zu 22 Spielern geworben. Auf der PlayStation 5 soll es zudem haptisches Feedback und die Unterstützung der adaptiven Trigger-Tasten des neuen DualSense-Controllers geben. Spielbar in der Vorschau waren bereits das Zeitfahren und der Wochenend-Grand-Prix. 

Wer einen der vergangenen "MotpGP"-Titel gespielt hat, wird mit dem Handling des Bikes trotz vieler Neuerungen sofort zurechtkommen. Wieder gilt: Schnelle Runden fährt man relativ bald, um auch noch die letzte Zehntelsekunde rauszuholen dauert es aber zahlreiche Rennen und es erfordert viel Erfahrung. Die Fahrphysik wirkt nun noch realistischer – was ohne Fahrthilfen auch die Experten herausfordert. Wer zu aggressiv zu Werke geht, landet sofort am Ende des Feldes.

KI wird in den Rennen smarter

Grafisch war in der Vorschau-Version noch schwer zu beurteilen, wie "MotoGP 21" tatsächlich aussehen wird. Doch schon jetzt kann gesagt werden, dass es definitiv einen Quantensprung geben wird. Neu sind etwa Video-Intros für die Rennen, in denen die Strecke und sie Fahrer vorgestellt sowie das Publikum gezeigt wird – in hervorragender Grafik und mit bewundernswert flüssigen Animationen. Auch im Rennen selbst ist die noch nicht finale Grafik scharf bis ins kleinste Detail. Schön gemacht: Bei Crashes geht nicht nur der Spieler zu Boden, auch der KI-Konkurrent ist ebenso betroffen.

Generell gilt für die KI der Computer-Konkurrenten, dass sie smarter geworden ist. Sie scheint nun auch vermehrt unvorhersehbare Geschehnisse wie Pannen und selbst verschuldete Unfälle der Renn-Gegner zu berücksichtigen. Abseits davon im Kampf Rad an Rad zeigt sich die KI zwar verbissen, gibt aber auch mal nach, wenn man lange in ihrem Windschatten klebt. Umgekehrt nutzt sie aber auch Fehler unbarmherzig aus und schneidet in die Ideallinie, sollte es notwendig sein. Allzu tief ließ sich "MotoGP 21" in der Vorschau noch nicht in die Karten blicken – das Gesehene überzeugte aber vollkommen und macht Lust auf den neuen Rennsport-Titel.

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