Mourinho: "Ich habe mich im Wäschekorb versteckt"

Jose Mourinho genießt die Fußball-Auszeit. Der Ex-Coach von Manchester United plauert eine schräge Aktion aus und gibt ein Update über Angebote.

Seinen Job als Coach von Manchester United ist Jose Mourinho los. Mit Fußball beschäftigt er sich trotzdem – als TV-Experte. Da plaudert er auch über sein Privatleben, verrät dabei eine mehr als nur kuriose Aktion aus seiner Zeit als Chelsea-Coach, und gibt ein Update über Job-Angebote.

Mit einer Geschichte aus dem Jahr 2005 brachte "The Special One" die Fans vor den Bildschirmen zum Schmunzeln. Er erzählte, wie er trotz einer Stadion-Sperre der UEFA vor dem Duell mit den Bayern im Champions-League-Viertelfinale in die Chelsea-Kabine kam: "Ich ging tagsüber in die Kabine, und hielt mich bis um Spiel um sieben dort auf. Ich wollte unbedingt in der Kabine sein, wenn die Mannschaft ankommt. Das Problem war nur das Verschwinden aus den Katakomben nach der Partie. Der Zeugwart hat mich dann im Wäschekorb versteckt. Er war ein wenig offen, damit ich noch atmen konnte."

Der Plan wäre fast schief gegangen – mit fatalen Konsequenzen: "Als er mich im Korb aus der Umkleidekabine brachte, folgten uns die Leute von der UEFA und suchten mich, weshalb er die Kiste schloss und ich nicht mehr atmen konnte. Als er sie wieder öffnete, war ich am Sterben." Chelsea siegte übrigens im Hinspiel mit 4:2, stieg trotz des 2:3 im Rückspiel auf. Erst im Halbfinale kam das Aus gegen den FC Liverpool.

Soviel zur Vergangenheit. Wie sieht es mit der Zukunft von Mourinho aus? Er erklärt: "Ich habe schon drei Angebote abgelehnt, weil ich gespürt habe, dass es nicht das ist, was ich will." Warum er bei Manchester United gescheitert ist? Die Klub-Bosse seien dafür verantwortlich: "Schaut euch Manchester City an. In der ersten Saison hat Guardiola große Veränderungen vollzogen. Für diese Veränderungen hatte er aber die Unterstützung des Klubs. Er hat vier Verteidiger verkauft und gleichzeitig vier neue verpflichtet – alles in einem Sommer. Er hatte aber den Rückhalt der Bosse."

Das sei für Mourinho nicht der Fall gewesen: "Wenn du als Trainer die Möglichkeit bekommst, die Spieler zu kaufen, die am besten zu deiner Spielidee passen oder am besten geeignet sind, um große Titel zu gewinnen, ist das eine Sache. Eine andere ist, wenn du als Trainer nicht diese Möglichkeit hast." (heute.at)

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