"MU - Kurz1": Neuer ÖSV-Boss hat skurrile Nummerntafel

Karl Schmidhofer
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Karl Schmidhofer wird neuer ÖSV-Boss. Jetzt kommen Details über das Leben des Nachfolgers von Peter Schröcksnadel ans Licht - auch sein Nummerntaferl.

Eigentlich galt Michael Walchhofer als Favorit, auch Renate Götschl rechnete sich Chancen aus - am Ende wurde es aber Karl Schmidhofer. Der Präsident des steirischen Skiverbands wurde in der Nacht auf Mittwoch zum Nachfolger von ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel gekürt. Die Absegnung am 19. Juni bei der Länderkonferenz in Villach ist nur noch Formsache.

Natürlich sind jetzt auch Vergangenheit und berufliche Vernetzung der "Kompromisslösung" ein Thema. Hier stechen vor allem die politischen Beziehungen des 59-Jährigen ins Auge. Schmidhofer ist Nationalratsabgeordneter der ÖVP. Seit April 2019 sitzt er im Parlament. Zuvor hatte er 2017 im Murtal vergeblich einen Vorzugsstimmen-Wahlkampf geführt und fuhr mit dem Nummernschild "MU - Kurz1" durch die Steiermark. Nach dem Tod einer Parteikollegin rückte er in den Nationalrat nach, bei der Neuwahl 2019 schaffte er über die Landesliste den Sprung in die Hauptstadt.

Tourismus und Seilbahnen

Beruflich ist Schmidhofer im Tourismus zu Hause. Einige seiner früheren Stationen: Geschäftsführer des Skigebiets Lachtal, Geschäftsführer am Hauser Kaibling, Vorsitzender des Tourismus-Regionalverbandes Murau - Murtal. 2014 wurde er zum "Seilbahner des Jahres" gewählt, außerdem trägt er das Goldene Ehrenzeichen des Österreichischen und des Steirischen Skiverbands und das Goldene Ehrenzeichen der Jungen ÖVP Steiermark.

Der Onkel von ÖSV-Athletin Nicole Schmidhofer kündigte übrigens an, sein Nationalrats-Mandat zurückzulegen, wenn er zum ÖSV-Präsidenten gekürt wird. 

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