Ein kurzer Stich, später Juckreiz, Rötung oder eine Schwellung: Gerade in der warmen Jahreszeit entdecken viele plötzlich rote Flecken auf Armen, Beinen oder am Bauch. Meist steckt ein harmloser Insektenstich dahinter. Trotzdem lohnt sich ein genauer Blick, denn die Haut reagiert je nach Auslöser unterschiedlich.
Während Mückenstiche vor allem jucken, machen sich Bienen- oder Wespenstiche häufig sofort durch Schmerz bemerkbar. Bei Zecken ist die Sache tückischer: Der Stich bleibt oft unbemerkt, kann aber später eine auffällige Rötung verursachen.
Wie chip.de berichtet, kommt es nicht nur darauf an, wie der rote Fleck aussieht. Entscheidend ist auch, wann er auftritt, ob er größer wird und welche weiteren Beschwerden dazukommen.
Mückenstiche: Die Quaddeln jucken stark, schmerzen aber nicht. Sie sind weißlich oder leicht gerötet und zwei bis fünf Millimeter groß.
Bienen- und Wespenstiche: Sie sind sofort schmerzhaft. Bei Bienenstichen bleibt oft der Stachel in der Haut stecken – dieser sollte vorsichtig entfernt werden.
Zeckenbisse: Hier gibt es keine spürbaren Symptome, denn es schmerzt und juckt nicht. Vorsicht ist aber geboten, wenn sich die Rötung ringförmig ausbreitet und blasser wird. Das kann auf eine Borreliose-Infektion hinweisen.
Flohbisse: Meist juckt es heftig am ganzen Körper, weil Flöhe mehrfach zubeißen. Auf der Haut zeigen sich kleine rötliche Punkte ohne große Schwellungen.
In den meisten Fällen reicht es, die Stelle zu kühlen, nicht zu kratzen und die Haut zu beobachten. Ärztliche Hilfe ist aber sinnvoll, wenn die Rötung schnell größer wird, die Haut heiß und schmerzhaft wird, Eiter entsteht oder Fieber dazukommt.