Im Sommer tauchen plötzlich rote Flecken auf Armen, Beinen oder Bauch auf. Meist steckt ein harmloser Insektenstich dahinter. Doch ein genauer Blick lohnt sich: Die Haut reagiert je nach Verursacher unterschiedlich.
Während Mückenstiche vor allem jucken, machen sich Bienen- oder Wespenstiche sofort durch Schmerz bemerkbar. Bei Zecken ist die Sache tückischer - der Stich bleibt oft unbemerkt, kann aber später eine auffällige Rötung verursachen.
Wie chip.de berichtet, ist es wichtig zu beachten, wie der rote Fleck aussieht, wann er auftritt, ob er größer wird und welche weiteren Beschwerden dazukommen.
Der Klassiker unter den Sommerstichen zeigt sich als kleine, gerötete Erhebung, die stark juckt. Schmerzen stehen meist nicht im Vordergrund. Die Rötung entsteht durch die Reaktion des Körpers auf den Speichel der Mücke. In der Regel klingt der Stich nach wenigen Tagen ab. Kratzen sollte man vermeiden, weil dadurch Keime in die Haut gelangen können.
Ein Bienenstich verursacht sofort einen brennenden oder stechenden Schmerz. Die Stelle wird rot, schwillt an und kann später ebenfalls jucken. Wichtig: Bei einem Bienenstich bleibt häufig der Stachel in der Haut zurück. Dann sollte man ihn möglichst rasch entfernen - am besten vorsichtig, ohne die Giftblase auszudrücken.
Ameisen werden schnell vergessen, können aber ebenfalls unangenehme Hautreaktionen verursachen. Die Stelle kann brennen, schmerzen und gerötet sein. Manchmal bildet sich eine kleine Pustel. Anders als bei der Mücke steht hier das Brennen oder Zwicken im Vordergrund.
Ein Zeckenstich ist besonders heimtückisch, weil er meist nicht weh tut und deshalb oft erst spät bemerkt wird. Aufmerksam werden sollte man, wenn sich Tage oder Wochen später ein klar abgegrenzter roter Fleck bildet, der größer wird. Typisch für eine mögliche Borreliose ist die sogenannte Wanderröte - ein Hautfleck, der sich ringförmig ausbreiten kann.
In den meisten Fällen reicht es, die Stelle zu kühlen, nicht zu kratzen und die Haut zu beobachten. Ärztliche Hilfe ist sinnvoll, wenn die Rötung schnell größer wird, die Haut heiß und schmerzhaft wird, Eiter entsteht oder Fieber dazukommt.
Sofort handeln sollte man bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion. Dazu gehören Atemnot, Kreislaufprobleme, Schwindel, Übelkeit, Herzrasen oder Quaddeln am ganzen Körper.