Das letzte Bundesliga-Spiel, die Pleite in Ried, hat Spuren bei Rapid Wien hinterlassen. Nach der 2:4-Pleite im Innviertel haben die Hütteldorfer während der Länderspielpause Ursachenforschung betrieben. "Das Spiel wurde intern aufgearbeitet", berichtete Rapid-Coach Mike Büskens. Gegen Altach will Sportboss Andreas Müller nun das "wahre Gesicht" seines Teams sehen.
Das letzte will Sportboss Andreas Müller nun das "wahre Gesicht" seines Teams sehen.
Wie es gehen kann, zeigte Grün-Weiß zu Saisonbeginn: "Der ist uns ja gut gelungen. Da haben wir gesehen, was wir gut gemacht haben, was elementar war und was uns da und dort gefehlt hat", so Büskens. In den letzten Wochen ist der grün-weiße Motor - vor allem auswärts - ins Stottern geraten. Gegen die Vorarlberger wird vor eigenem Publikum einmal mehr Geduld gefordert sein. "Wir treffen auf ein kompaktes Team. Wir dürfen nicht unruhig werden", so der Deutsche.
Rapid wartet jedenfalls seit November 2015 auf einen vollen Erfolg gegen die Vorarlberger. Der letzte Bundesliga-Sieg der Hütteldorfer ist vier Wochen her. Seither gab es aus den Auswärtsspielen in St. Pölten, Bilbao und Ried nur einen Punkt.
Heimvorteil
Gegen die Vorarlberger sind 20.000 Tickets abgesetzt. In der neuen "Grünen Hölle" zeigten sich die Hütteldorfer zuletzt von ihrer besten Seite. Sportboss Andreas Müller will gegen die Altacher das "wahre Gesicht" seiner Mannschaft sehen. Eine gute Leistung ist jetzt notwendig", ergänzt der Deutsche.
Der Ernst der Lage ist auch Thomas Murg, der mit dem U21-Nationalteam den Einzug ins Play-off der EM-Quali fixierte, bekannt. "Es ist schon so, dass wir jetzt Ergebnisse liefern müssen. Altach wird um jeden Ball kämpfen. Sie stehen nicht zu Unrecht oben mittendrin." .