Milliardenduell

Techmilliardär Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI

Elon Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI: Ein US-Gericht weist seine Vorwürfe ab, da diese laut Urteil bereits verjährt sind.
Newsdesk Heute
18.05.2026, 21:20
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Der US-Multimilliardär Elon Musk hat im Prozess gegen den ChatGPT-Entwickler OpenAI und dessen Chef Sam Altman eine Niederlage einstecken müssen. Die Geschworenen am Gericht in Oakland, Kalifornien, haben am Montag die Klage des umstrittenen Konzernchefs abgelehnt. Das Argument: Musk hat zu lange gewartet, um Altman und die OpenAI-Gründer zu verklagen – die Vorwürfe sind damit verjährt. Die Bundesrichterin Yvonne Gonzalez Rogers hat sich der Entscheidung angeschlossen und das Urteil bestätigt.

Musk war früher selbst Investor bei OpenAI und forderte Schadenersatz, weil sich das Unternehmen seiner Meinung nach von den ursprünglichen Gründungsprinzipien entfernt hat. OpenAI wurde ursprünglich als gemeinnützige Stiftung ins Leben gerufen und wollte Künstliche Intelligenz mit Bedacht entwickeln.

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In seiner Klage hat Musk behauptet, er sei von OpenAI über die angeblich gemeinnützige Ausrichtung getäuscht worden. Konkret verlangte er Schadenersatz von bis zu 134 Milliarden Dollar (umgerechnet 114 Milliarden Euro), die Absetzung von Altman und die Rückumwandlung des Unternehmens in eine rein gemeinnützige Organisation.

OpenAI wurde 2015 gegründet, Musk steckte damals 38 Millionen Dollar hinein. 2018 zog er sich zurück, ein Jahr später stieg Microsoft ein. Heute ist OpenAI mit 852 Milliarden Dollar bewertet und bereitet sich auf den Börsengang vor. Seit ChatGPT Ende 2022 so richtig durchgestartet ist, hat Musk OpenAI und Altman immer wieder öffentlich kritisiert und angegriffen.

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