KI-Giganten vor Gericht

Musk vs. OpenAI: 134-Milliarden-Dollar-Prozess

Elon Musk zieht OpenAI und Chef Sam Altman vor Gericht. Der Tech-Milliardär fordert unter anderem 134 Milliarden Dollar Schadenersatz.
Newsdesk Heute
29.04.2026, 06:43
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In Oakland, Kalifornien, hat am Montag einer der spektakulärsten Prozesse der Tech-Geschichte begonnen: Elon Musk klagt gegen den ChatGPT-Entwickler OpenAI und dessen Chef Sam Altman. Zunächst stand die Auswahl der Geschworenen auf dem Programm.

Der Grund für die Klage: Musk fühlt sich über die ursprünglich gemeinnützige Ausrichtung von OpenAI getäuscht. 2015 gründete er das Unternehmen mit und investierte 38 Millionen Dollar. 2018 stieg er aus - heute ist OpenAI stolze 852 Milliarden Dollar wert und bereitet seinen Börsengang vor.

Wie n-tv.de berichtet, hat Musk juristisch einen "sehr schwierigen Kampf zu führen". Dennoch sitzt er bereits "am längeren Hebel", kommentiert Börsenkorrespondent Markus Koch. Konkret verlangt Musk Schadenersatz von bis zu 134 Milliarden Dollar (etwa 114 Milliarden Euro), die Absetzung von Sam Altman sowie die Rückumwandlung von OpenAI in eine rein gemeinnützige Organisation.

OpenAI spricht von Schikane

OpenAI weist die Vorwürfe entschieden zurück. Die Klage sei lediglich "Schikane", getrieben von Musks "Ego, Neid und dem Wunsch, Konkurrenten auszuschalten". Tatsächlich hat Musk mit seinem Unternehmen xAI und dem Chatbot Grok längst einen direkten Konkurrenten zu ChatGPT am Markt.

Es wird erwartet, dass der Prozess zwischen Musk und Altman von vielen Querelen und Streit geprägt sein wird - schließlich hat Musk die Sache persönlich genommen. Der Ausgang des Verfahrens könnte die Zukunft der gesamten KI-Branche beeinflussen.

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