Im Kampf um die Zukunft der Künstlichen Intelligenz stehen sich zwei der mächtigsten Männer der Tech-Welt gegenüber: Elon Musk und Sam Altman. Der Prozess zwischen dem Tesla-Chef und dem ChatGPT-Erfinder hat nun begonnen.
Musk (54) wirft dem OpenAI-Chef Altman (40) vor, das einst gemeinnützige Unternehmen in einen gewinnorientierten Konzern umgewandelt zu haben. Dabei hatte Musk rund 38 Millionen Dollar in das Projekt investiert.
Wie bild.de berichtet, geht es bei dem Verfahren nicht nur um Geld, sondern auch um die grundsätzliche Frage, ob wir den Tech-Giganten vertrauen können, die unser aller Leben so sehr beeinflussen.
Musk und Altman gehörten einst beide zu den Gründern von OpenAI. Doch 2018 stieg Musk aus dem Unternehmen aus. Heute konkurriert er mit seiner eigenen KI-Firma xAI und dem Chatbot Grok direkt mit seinem ehemaligen Partner.
Richterin Yvonne Gonzalez Rogers sieht genügend offene Streitpunkte für einen Prozess. Sie erklärte, es gebe Hinweise darauf, dass OpenAI-Verantwortliche zugesichert hätten, kein klassischer Profit-Konzern zu werden.
Altman und OpenAI weisen alle Vorwürfe zurück. Musk sei lediglich ein frustrierter Wettbewerber, der einen Marktführer ausbremsen wolle. Sollte Musk jedoch gewinnen, hätte das Urteil Signalwirkung für die gesamte KI-Branche.