Muss Besiktas-Verteidiger nach Schiri-Kritik in Haft?

Aufregung in der Türkei! Ein Bestikas-Spieler soll einen Schiedsrichter beleidigt haben. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn.

Berechtigte Kritik – oder wurde die öffentliche Ordnung bedroht? Tatsache ist: Ein Kicker von Besiktas Istanbul muss sich vor Gericht verantworten, weil er einem Unparteiischen während der Partie die Meinung gesagt haben soll. Bei einem Schuldspruch droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe.

Kritik nach Gelb?



Was war passiert? Am 23. Oktober traf Besiktas im Heimspiel auf Basaksehir. In der 88. Minute sah Außenverteidiger Caner Erkin die Gelbe Karte. Eine Entscheidung, die er offenbar nicht kritiklos hinnehmen konnte. Der Auftakt zu einer heftigen Schlussphase – drei Minuten später stand es 1:1 und Referee Mete Kalkavan pfiff die Partie ab. Für Erkin sollte sie aber noch ein Nachspiel haben. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein.

Hohe Haftstrafe droht

Der Vorwurf gegen Erkin: "Beleidigung eines Verantwortlichen für die Aufrechterhaltungen der öffentlichen Ordnung". Wird der 29-Jährige Schuldig gesprochen, drohen ihm bis zu zwei Jahre Haft. Erkin weißt die Vorwürfe zurück. Der Prozess soll in den kommenden Tagen beginnen. Am Mittwoch trifft Besiktas im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales zu Hause auf Bayern München. Das Hinspiel verloren die Türken mit 0:5. (heute.at)

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