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"Mussten handeln" – Starkregen bedrohte Schwaneneier

Das schlechte Wetter am Freitag wirkte sich auch auf die Wasservögel Wiens aus: Feuerwehr und Wildtierservice waren am Wienfluss im Einsatz.

Stefan Pscheider
Acht Einsatzkräfte im Einsatz um die Schwaneneier zu retten.
Acht Einsatzkräfte im Einsatz um die Schwaneneier zu retten.
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Der Wildtierservice in Wien hatte Freitagnachmittag alle Hände voll zu tun. Der Grund: Ein Schwanennest an der Kleinen Marxerbrücke. Aufgrund des steigenden Wassers war laut MA 49 die Gefahr groß, dass die Brutstätte samt Eier einfach weggeschwemmt wird. "Das ist leider schon einmal passiert, diesmal mussten wir schnell handeln und die Eier mitnehmen", so Florian Hutz, Sprecher des Wildtierservice Wien.

Eier werden versorgt

Mit sechs geretteten Eiern im Gepäck ging es dann wieder zurück zur Wildtierstation. Dort werden die Eier mithilfe eines Brutkastens ausgebrütet und anschließend versorgt: "Wenn die Jungtiere dann groß genug sind werden sie wieder dort ausgesetzt wo die Eier gefunden wurden." Die Elterntiere kommen laut Hutz mit dem Verlust ihrer Eier gut zurecht: "Es ist uns lieber, daas wir die Eier in dem Fall entwenden, als das sie dann wegen der Überschwemmung kaputt gehen. Das wollen wir nicht nochmal."

Auch Feuerwehr vor Ort

Auch die Feuerwehr war bei der Rettungsaktion mit dabei. Sie gewährleistete dem Wildtierservice einen gefahrlosen Zugang. Zu acht marschierten die Einsatzkräfte somit zum Schwanennest und retteten die Eier davor, weggeschwemmt zu werden. 

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