Vier Tage lang waren Zig-Tausend Haushalte in der deutschen Hauptstadt Berlin ohne Strom. Unmittelbar nach einem Anschlag durch mutmaßlich Linksextreme auf das Versorgungsnetz waren zunächst bis zu 45.000 Haushalte sowie 2.200 Gewerbeeinheiten ohne Strom.
Noch am Mittwochmorgen hieß es, dass rund 20.000 Haushalte ohne Strom seien. Im Laufe des Tages wurde dann jener Teil des Netzes, der in den vergangenen Tagen noch nicht im Betrieb war, hochgefahren.
Am Nachmittag dann die Vollzugsmeldung: Der Netzbetreiber verkündete, dass die Stromversorgung im Südwesten von Berlin "nahezu wieder hergestellt" sei. Entsprechende Arbeiten liefen bereits seit den Mittwoch-Vormittagsstunden.
Nach Angaben von Wirtschafts- und Energiesenatorin Franziska Giffey (SPD) waren am Nachmittag noch etwa 550 Haushalte und 42 Gewerbebetriebe ohne Strom.