Nach Absage: Hirscher verhöhnt Rivale Ligety

Der Herren-Riesentorlauf in Sölden fiel dem schlechten Wetter zum Opfer. Mal wieder. Ein Umstand, der von den meisten Athleten mit Humor genommen wird.
Für den Ski-Weltcup benötigt man Schnee. Aber nicht zu viel, zumindest nicht am Renntag. Das ist aktuell in Sölden zu sehen. Der für Sonntag geplante Herren-Riesentorlauf musste abgesagt werden, weil es Frau Holle zu gut meinte. Auch der Wind musste als Spielverderber herhalten.

"Schade, wir hätten uns auf eine Rennen gefreut, aber das Wetter und die Verwandten kann man sich nicht aussuchen", meinte Manuel Feller. "Ein Deja-vu zum letzten Jahr."

Stimmt! Bereits 2017 wurde der Saison-Auftakt gecancelt. Damals machten Sturm-Böen ein reguläres Rennen unmöglich. Zum Leidwesen von US-Star Ted Ligety, der sich in Top-Form wähnte und hinter der Absage sogar eine ÖSV-Strategie vermutete. Grund: Marcel Hirscher laborierte vor zwölf Monaten noch an den Folgen seines Knöchelbruchs und stand ohnehin nicht am Start. Durch die Absage verpasste er kein Rennen.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.

"Typisch Schröcksnadel"



Ligety erinnerte vor wenigen Tagen noch einmal an seine (später als Scherz verkaufte) Verschwörungstheorie. "Schauen wir mal, ob Peter (Schröcksnadel) diesmal ein Rennen haben möchte", meinte der US-Amerikaner bei einem Pressetermin.

Wie es der Zufall will, wurde das Rennen nun tatsächlich vom Winde verweht. Ein Umstand, der Hirscher zum Handy greifen ließ. "Ein wunderschöner Tag, um ein Rennen zu fahren. Typisch Peter Schröcksnadel..." tippte er auf Twitter. Zwinker-Smiley und Tiefschnee-Rennhang inklusive (siehe unten).

Der Konter von Ligety folgte Stunden später. Sein Twitter-Kommentar: #FakeNews

(red)

Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
SöldenNewsSportWintersportSki alpinMarcel Hirscher

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen