Energiekrise verschärft sich

Nach Benzin-Schock: Strompreise explodieren

Die Iran-Krise und die Blockade der Straße von Hormus treiben die Strompreise in Europa massiv in die Höhe. Neukunden zahlen deutlich mehr.
Technik Heute
19.03.2026, 14:50
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Die Lage am europäischen Energiemarkt spitzt sich dramatisch zu. Der militärische Konflikt im Iran und die Blockade der Straße von Hormus wirken wie ein Katalysator für die weltweiten Energiepreise. Durch diese Meerenge wird ein wesentlicher Teil des globalen Flüssiggases verschifft.

Die Börsen reagieren entsprechend nervös. Am Großhandelsmarkt schoss der europäische Gaspreis zeitweise auf 59 Euro pro Megawattstunde, während Strom in der Spitze für 140 Euro gehandelt wurde.

Wie inside-digital.de berichtet, atmen Bestandskunden derweil noch auf. Mit einem Durchschnittspreis von 31,33 Cent pro Kilowattstunde bewegen sich bestehende Verträge weiterhin unter dem Niveau der vergangenen fünf Jahre.

Neukunden tappen in die Kostenfalle

Wer jedoch aus seinem Vertrag fällt oder unbedacht den Anbieter wechselt, spürt die angespannte Lage deutlich. Das sogenannte Merit-Order-Prinzip sorgt dafür, dass teure Gaskraftwerke den Preis für den gesamten Strommarkt bestimmen.

In Krisenzeiten wirkt dieses System wie ein Brennglas: Sobald die Gaspreise durch logistische Engpässe steigen, schnellen die Stromkosten mit in die Höhe. Die günstigen Erzeugungskosten von Solar- und Windkraft verpuffen in diesem Preismodell.

So kannst du dich schützen

Experten raten, bestehende Verträge, wenn möglich, zu verlängern und die Grundlast im Haushalt zu reduzieren. Wer Dauerverbraucher intelligent steuert, kann unvermeidliche Preisspitzen abfedern.

Die globale Lage bleibt unberechenbar, doch mit einer fundierten Vertragsstrategie behältst du die Kontrolle über deine monatlichen Fixkosten.

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