Nach Bierdusche: Football-Koloss geht auf Fan los

Fans bewarfen Quinton Jefferson mit Bierbechern und Essen. Der 132-Kilo-Hüne rastete daraufhin aus und wollte die Tribüne für eine Abreibung stürmen.

Zunächst passierte eigentlich nichts wirklich außergewöhnliches. Auf dem Weg in die Kabine wurde Quinton Jefferson, der Defensive Line Man der Seattle Seahawks, von Fans der Jacksonville Jaguars mit Bierbechern beworfen. Das ist sicherlich kein angenehmes Gefühl, in Stadien weltweit aber leider gang und gebe.

Als der 24-jährige aber auch noch mit Essen beworfen wurde, rastete er völlig aus. Wutentbrannt stürmte er in Richtung Tribüne, wo er die Übeltäter ausmachte. Als Jefferson dann auf die Tribüne klettern wollte, bekamen es die vorher noch so übermütigen Fans aber mit der Angst zu tun. Nur mit großer Mühe konnten die Ordner den 132-Kilo-Koloss von seinem Vorhaben abhalten, die Fans kamen somit noch einmal mit dem Schrecken davon.

"Ich bin immer noch ein Mensch"

Später versuchte sich Jefferson in einer Erklärung für seinen Ausraster: "Ich gehe vom Spielfeld. Ich spreche mit keinem, gehe einfach vom Spielfeld. Dann wirft jemand ein Bier. Kurz darauf fliegt der nächste Drink. Was würden Sie da machen? Ich lasse es nicht zu, dass man mich respektlos behandelt, mich mit Bier bewirft. Und dass nur, weil ich Football spiele. Ich bin immer noch ein Mensch."

Sein Coach Pete Caroll konnte die Aufregung seines Spielers aber nicht ganz nachvollziehen. "Jemand hat ihn mit Bier beworfen, als er vom Feld kam. Ich habe ihm gesagt, 'das ist Football'", erzählte der 66-Jährige. "Die Fans bezahlen, um ins Stadion zu kommen. Ich denke sie können machen, was immer sie wollen."

(red.)

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