Rennen in Crans Montana

Nach Brand-Tragödie – Ski-Stars zeigen Herz

Die italienischen Ski-Asse greifen zu einer berührenden Geste. Auch das Schweizer Team will sich still und respektvoll an die Opfer erinnern.
Sport Heute
30.01.2026, 08:40
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Ende Jänner und Anfang Februar schaut die Skiwelt nach Crans-Montana in der Schweiz. Am Freitag steht die Abfahrt der Damen am Programm (10 Uhr), Samstag folgt der Super-G (11 Uhr), am Sonntag dann die Herren-Abfahrt (11 Uhr).

Trotz der tragischen Ereignisse in der Silvesternacht finden die Rennen wie geplant statt. Das war schon länger klar. Der italienische Wintersportverband (Fisi) setzt nun ein Zeichen: Die italienischen Läuferinnen und Läufer werden mit Trauerflor starten.

Auch die Schweizer planen eine stille Geste

Die Italiener sind nicht allein. Auch die Schweizer Ski-Stars wollen ein Zeichen setzen. Philipp Bärtsch von Swiss-Ski erklärt: "Die Swiss-Ski-Athletinnen und -Athleten sind nach der Tragödie in der Silvesternacht an diversen Weltcup-Events mit Trauerflor angetreten."

In Crans-Montana sind nun andere Formen des Gedenkens geplant. Laut Bärtsch werden diese gemeinsam mit dem Organisationskomitee und der FIS abgestimmt und vorbereitet. "Wir sind überzeugt, dass wir einen würdevollen Sportanlass unter besonderen, aber angemessenen Umständen erleben werden." Beim französischen Skiverband läuft noch eine Anfrage.

Alles wird angepasst

Schon länger ist bekannt: Die Rennen konzentrieren sich heuer auf das Sportliche und auf die Zuschauer am Pistenrand sowie im Zielbereich. Das Rahmenprogramm bleibt dezent, mit Momenten des Schweigens und Gedenkens. Alle zusätzlichen Veranstaltungen im Zentrum von Crans-Montana (Place d'Ycoor) wurden abgesagt.

"Für die Gemeinschaft von Crans-Montana, für die Gemeinschaft des Schneesports und für viele andere Menschen sind der Sport und diese Weltcup-Rennen Quellen der Zuversicht und der Hoffnung in Zeiten der emotionalen Bewältigung dieser Tragödie", sagte Diego Züger, Co-CEO Commercial von Swiss-Ski.

"Das Organisationskomitee in Crans-Montana ist mit viel Fingerspitzengefühl an der Arbeit. Die FIS als Weltverband ist überzeugt, dass wir einen würdevollen Sportanlass unter besonderen, aber angemessenen Umständen erleben werden", sagt Urs Lehmann, CEO des Internationalen Ski- und Snowboard-Verbandes FIS.

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